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Climate Investing – Verantwortung

Niemand kann den Klimawandel ignorieren. Das gilt insbesondere für Investoren, weil wir die Möglichkeit haben, unser Geld dort arbeiten zu lassen, wo es einen Unterschied machen kann. Als aktive Aktionäre können wir zur Transformation in Unternehmen beitragen. Mit großem Einfluss ist viel Verantwortung verbunden.

  • 83 %

    aller globalen Investoren gibt an, dass den Regierungen und Regulierungsbehörden die größte Verantwortung für das Reduzieren von CO2-Emissionen zum Erreichen der Ziele des Pariser Abkommens zukommt.

  • 64 %

    sehen öffentliche und private Unternehmen als nächste auf der Liste, gefolgt von institutionellen Investoren (59 %). Im Hinblick auf Verantwortung sehen Anleger NGOs (54 %) stärker in der Pflicht als die meisten anderen Investoren, während Kleinanlegern die geringste Verantwortung zugeordnet wird.

Quelle: Decarbonization study 2021

„Geld regiert die Welt, und Asset Manager müssen das Geld richtig arbeiten lassen.“

Innovationen für Nachhaltigkeit

Ein Handlungsaufruf für Investoren von Gilbert Van Hassel, CEO von Robeco

Unser Planet ist in Schwierigkeiten. Wir können nicht länger die Tatsache ignorieren, dass sich unser Klima wandelt und dass die Biodiversität kollabiert. Hinzu kommt, dass wir noch einen angemessenen Umgang mit der Pandemie finden müssen, die uns seit Anfang 2020 beschäftigt. Es ist notwendig, jetzt zu handeln: je länger wir warten, desto größer werden die künftigen Probleme.

  • Ich glaube, dass Investoren in dieser Krise die Führung übernehmen müssen. Tatsächlich besteht eines der größten Risiken für Kapitaleigner und Asset Manager darin, nicht die Gelegenheit zur Transformation hin zu einer nachhaltigeren Welt zu sehen. Nachhaltigkeit ist mittlerweile ein wichtiger Innovationstreiber: insbesondere die Suche nach Lösungen für den Klimawandel treibt die technologische Innovation in nie dagewesenem Tempo voran. Wenn Investoren diese Chancen nicht nutzen, um in nachhaltige Innovationen zu investieren, werden sie nicht nur ihren eigenen Anlageerfolg beeinträchtigen. Sie werden auch nicht die Lösungen unterstützen, die den Trend umkehren und unseren Planeten vor Problemen bewahren können.

Ein Klima-Fahrplan

  • Der wichtigste Einzelaspekt für Investoren sollte der sein, wie wir in der Wirklichkeit einen nachhaltigen Effekt erzielen können. Ich glaube, dass es in dieser Hinsicht drei Prioritäten gibt.

    Erstens kommt es entscheidend darauf an, nachhaltige Investments zu skalieren. Sustainable Investing muss sich etablieren, um stark genug zu sein, um zur Transformation hin zu nachhaltigen und widerstandsfähigeren Gesellschaften beizutragen.

    Trotz der steigenden Zahl von ESG- und Impact-Fonds am Markt ist unser Auftrag noch nicht erfüllt. Jedem Fonds, der Nachhaltigkeitskriterien integriert, stehen viele gegenüber, die das nicht tun. Dies stellt eine Herausforderung dar: obwohl Anleger zunehmend Kapital zugunsten nachhaltiger Unternehmen umschichten, fließen nach wie vor viele Mittel an Firmen, die sich negativ auf Umwelt und Gesellschaft auswirken. Das bedeutet, dass wir nachhaltige Geldanlage nicht als Nische behandeln dürfen, sondern alle Kräfte darauf vereinen und sie zum Standardgeschäftsmodell machen müssen.

    Unsere zweite Priorität besteht darin, innovativ zu sein. Wenn wir Sustainable Investing etablieren wollen, müssen wir innovative Wege der Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in unterschiedliche Assetklassen finden. Aktuell liegt der Hauptfokus auf börsennotierten Aktiengesellschaften. Der Anleihenbereich, insbesondere in Bezug auf Corporate Bonds, zieht zwar nach. Untersuchungen zeigen aber, dass sich die Integration von Nachhaltigkeit in dieser Anlageklasse noch in einem frühen Stadium befindet.

  • Das bedeutet, dass für nachhaltiges Investieren noch viel Raum zur Expansion besteht. Wenn es uns gelingt, innovative Wege zur Integration von Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Assetklassen zu finden – speziell bei Staatsanleihen –, dann wird es mehr Möglichkeiten geben, etwas Positives zu bewirken.

    Die dritte Priorität liegt im Impact. Hier sind noch viele Unbekannte gegeben: wie können wir den Effekt messen, den Unternehmen auf die Gesellschaft und die Umwelt ausüben? Ist ESG ein guter Indikator für diesen Effekt oder brauchen wir bessere Kennzahlen, die sich statt auf die operative Tätigkeit mehr auf die Güter und Dienstleistungen fokussieren, die Unternehmen bereitstellen? Und welche Kennzahlen können einen Indikator dafür liefern, ob Unternehmen in der Zukunft ihren positiven Impact verstärken können?

    Wir gehen diese Herausforderungen durch Research und durch Entwicklung neuer Produkte an. Beispielsweise haben wir eine eigene SDG-Framework geschaffen, die uns ermöglicht, den Effekt von Unternehmen auf jedes der SDGs zu erfassen. Anhand dieser Systematik entwickeln wir Anlagestrategien, die in Unternehmen mit positivem Effekt investieren. Wir haben außerdem zwei innovative Anlagestrategien mit Klimafokus aufgelegt, die ganz im Einklang mit der EU-Benchmark-Regulierung für Paris-aligned Investments stehen. Da solche Benchmarks am Markt nicht ohne weiteres verfügbar sind, waren wir innovativ tätig und haben diese Indizes durch Zusammenarbeit mit einem Spezialisten auf dem Gebiet entwickelt.

    Nicht zuletzt muss es bei nachhaltigen Investitionen um den Impact gehen – in dieser Hinsicht muss noch eine Menge Arbeit erledigt werden.

Hindernisse überwinden, um positive Effekte zu ermöglichen

  • Hierbei handelt es sich um sehr komplexe Herausforderungen und diese Komplexität muss aktiv angegangen statt vermieden werden. Das macht es erforderlich, dass wir wesentlich besser verstehen müssen, womit wir es zu tun haben und welche die Konsequenzen sind. Es ist noch viel zu tun, bis wir verstehen, wie sich Investments auf den Klimawandel und speziell den Verlust an Biodiversität auswirken und umgekehrt.

    Erforderlich ist dazu auch, dass wir als Branche zusammenarbeiten. Keines der Nachhaltigkeitsprobleme wird gelöst, wenn wir nicht gemeinsam handeln. Eine sichere und gesunde Welt kann nur existieren, wenn nachhaltiges Investieren künftig den Standard und nicht die Ausnahme darstellt.

  • Wir müssen es einfach nur tun. Ja, die Sache ist komplex und wird Zeit in Anspruch nehmen. Aber wir können es uns nicht länger leisten, zu warten, bis alle unbekannten Größen bekannt sind und wir die gesamte Komplexität beherrschen. Wir wissen heute bereits mehr als genug, um uns an die Arbeit zu machen. Jetzt.

Climate Investing ist mehr als nur das nächste Modethema

Lucian Peppelenbos (Klimastratege) und Carola van Lamoen (Head of Sustainable Investing) betrachten den Klimawandel und Climate Investing aus allen Blickwinkeln. Hören Sie sich den Trailer oder den kompletten 25-minütigen Podcast an.

Gezielte Mittel für nachhaltige Unternehmen

Investoren können eine wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, gezielt Mittel für Unternehmen bereitzustellen, die etwas gegen den Klimawandel tun. Bei börsennotierten Unternehmen ist die Androhung von Desinvestitionen in Kombination mit aktivem Dialog besonders wirkungsvoll. Und die geplante EU-Taxonomie wird Investoren Klarheit darüber verschaffen, was unter welchen Umständen eine ökologisch nachhaltige Aktivität ist.
  • Asset Manager entscheiden, welche Aktien und Anleihen sie für ihre Portfolios kaufen. Dadurch können sie gezielt Unternehmen auswählen, die auf eine Dekarbonisierung hinarbeiten. Dies geschieht in erster Linie durch negatives Screening (typischerweise Ausschlüsse) und positives Screening, bei dem Modelle verwendet werden, um Unternehmen mit besseren ESG-Profilen zu finden.

    Außerdem werden Unternehmen über den Aktionärsdialog zu besseren Leistungen angehalten. Robeco hat für 2021 zwei Engagement-Themen: eines für Finanzinstitutionen, die CO2-intensivere Unternehmen finanzieren, und eines für Unternehmen, die sich nur langsam oder zögerlich auf CO2-ärmere Geschäftsmodelle umstellen.

  • Gleichzeitig wird eine ganze Reihe neuer Strategien für Anlagen in Unternehmen aufgelegt, die einen direkten Beitrag zur Bekämpfung der globalen Erwärmung leisten. Im Dezember 2020 hat Robeco zwei Climate Fixed Income-Strategien mit Paris-aligned Benchmarks aufgelegt – das erste Mal, dass dies in diesem Bereich geschieht.

    Andere klimabezogene Anlageprodukte umfassen solche, die sich mit Kohlenstoffabscheidungstechnologien, Kreislaufwirtschaft und Wiederaufforstung befassen. Impact Investing trägt zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) bei – insbesondere SDG 13: Bekämpfung des Klimawandels – sowie auf Green Bonds. Ist es also damit getan, sämtliche Finanzmittel in diese Art von Strategien zu kanalisieren?

Laterales Denken

  • Nein, denn Investoren müssen auch lateral denken: Es genügt nicht, die Bösen zu meiden und in grünere Wertpapiere zu investieren, sagt Klimaexperte Lucian Peppelenbos. „Die Ironie ist, dass wir derzeit fossile Brennstoffe nutzen müssen, um sie letztlich abzuschaffen“, sagt er. „Nehmen wir die Erdöl- und Erdgasindustrie: Wir brauchen sie jeden Tag, und sie ist sowohl das eigentliche Problem als auch Teil der Lösung. Erdöl und Erdgas werden bis zum Jahr 2050 für Transport und zum Heizen benötigt, wenn auch in jährlich rückläufigem Umfang. Und wir brauchen weiterhin fossile Kraftstoffe und Chemikalien, um Windparks zu bauen.“

  • „Die großen Ölkonzerne müssen sich in Unternehmen für erneuerbare Energien verwandeln. Und wir müssen ihnen dabei helfen, das zu tun. Sich einfach von ihnen zu trennen und nur in erneuerbare Energien zu investieren, bringt uns nicht ans Ziel. Ein Unternehmen hat beispielsweise aufgrund seines Bergbaugeschäfts einen großen CO2-Fußabdruck, besitzt aber auch die größte Kapazität zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Europa. Man sollte also in dieses Unternehmen investieren, um zu seiner Umstellung beizutragen und sich an den erneuerbaren Energien zu beteiligen. Das ist die Balance, die man finden muss.“

Nicht alles lässt sich über Investitionen steuern

  • Die börsennotierten Erdöl- und Erdgasunternehmen benötigen immer noch das Geld der Aktionäre, um zu überleben – und das ist der Punkt, an dem Investoren ihre Macht ausüben können. „Besonders wirkungsvoll ist die Androhung von Ausschlüssen oder Desinvestitionen in Kombination mit Aktionärsdialogen“, meint Peppelenbos.

    „Ich kommuniziere seit vielen Jahren mit Ölfirmen, und für sie ist die Gefahr, dass sich die führenden Investoren von ihnen trennen, sehr real – sie fürchten das wirklich. Deshalb sind sie offen für Vorschläge, wie sich dies vermeiden lässt, denn sie wissen, dass auch wir zum Handeln gezwungen sind. Wir haben das bei Shell erlebt. Ich denke also, dass es funktioniert.“

  • Leider stößt die Einflussnahme durch Investoren auch an Grenzen. „Wir können nur in börsennotierte Wertpapiere investieren. Die meisten Kohlereserven der Welt befinden sich aber im Besitz von Regierungen, bei denen wir nicht mit einem Ausschluss drohen können“, erklärt Peppelenbos. „Außerdem kaufen wir bei Robeco keine Sachwerte wie Windkraftanlagen, auf die ein wichtiger Teil der Gleichung entfällt. Stattdessen können wir jedoch in die Unternehmen investieren, die für die Entwicklung der Technologien hinter den Windparks und anderen erneuerbaren Energien stehen.“

    „Wir haben die klare Verantwortung, Investitionsmöglichkeiten in all diesen Bereichen anzubieten. Dabei dürfen wir aber nicht vergessen, dass wir nicht einfach alle Produzenten und Nutzer fossiler Brennstoffe über Nacht abstoßen können.“

Die EU-Taxonomie kann helfen

  • Ein Element, das helfen wird, Geld in Richtung der nachhaltigeren Unternehmen zu lenken, ist die neue Taxonomie der EU. Damit wird zum ersten Mal ein einheitliches Klassifizierungssystem für „grüne“ und „nachhaltige“ Wirtschaftsaktivitäten im Rahmen der EU-Regelungen für die Finanzierung nachhaltigen Wachstums eingeführt.

    Der Taxonomie zufolge müssen ökologisch nachhaltige Aktivitäten einen wesentlichen Beitrag zu einem oder mehreren von sechs Umweltzielen leisten. Dabei handelt es sich um Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel, nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen, Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft, Vermeidung und Kontrolle von Umweltverschmutzung sowie der Schutz und die Wiederherstellung von Biodiversität und Ökosystemen.

  • Bislang wurden nur Aktivitäten definiert, die zu den ersten beiden Umweltzielen – Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel – beitragen. Die ersten Angaben dazu, was zum Erfüllen dieser Vorgaben zu leisten ist, sollen im Januar 2022 kommen. Technische Kriterien für das Screening von Aktivitäten, die einen wesentlichen Beitrag zu den anderen vier Kriterien leisten, werden bis Ende 2021 veröffentlicht, wobei die Angaben im Laufe des Jahres 2023 zu erwarten sind.

Videoserie: Lernen Sie unsere Experten aus dem Bereich Climate Investing kennen

Unsere sechs Themen für den Einsatz gegen den Klimawandel

Robeco ist schon lange vom Unternehmensdialog als Treiber für positive Veränderungen überzeugt. Das zeigt sich an den sechs Dialogprogrammen mit direktem Bezug zum Klimawandel, wobei die Dekarbonisierung zunehmend zum Schwerpunkt wird. Das Team für Active Ownership wählt jährlich vier bis fünf neue Themen aus, die im Dialog verfolgt werden sollen. Jedes Thema hat üblicherweise eine Laufzeit von drei Jahren, weshalb die Themen, die 2018 ausgewählt wurden, noch aktiv sind. Eine Übersicht über diese Themen finden Sie hier:

1. Finanzierung des Übergangs

Die Aufsichtsbehörden richten ihren Blick zunehmend auf die Finanzierung des Klimawandels und darauf, wie der Sektor den Übergang zu mehr Klimafreundlichkeit unterstützen kann, anstatt ihn zu unterlaufen. Banken müssen beispielsweise ihre Kreditpolitik an den Zielen der Reduzierung von CO2-Emissionen ausrichten, die von den Regierungen zur Erfüllung des Pariser Klimaabkommens gesetzt wurden.

„Wir wissen, dass viele Banken immer noch Kredite an emissionsintensive Unternehmen vergeben, ohne von diesen Zusagen einzufordern, dass sie zu emissionsärmeren Geschäftsmodellen wechseln werden“, sagt Peter van der Werf, Senior Engagement Specialist im Team für Active Ownership.

„So bringen sie ihr Kreditgeschäft nicht mit den Vorgaben des Pariser Klimaabkommens in Einklang. Wir erwarten, dass der Finanzsektor eine Menge weiterer Erkenntnisse zu den aus dem Klimawandel resultierenden Risiken und Chancen gewinnt, die zunehmend in seinen Verantwortungsbereich fallen.“

Active Ownership ist ein wichtiger Aspekt des nachhaltigen Investierens, der seit Jahrzehnten zur DNA von Robeco gehört.
Aktive Investorenrolle

2. Emissionssünder im Fadenkreuz

Die Kehrseite der Medaille ist die gezielte Ansprache emissionsintensiver Unternehmen. Dieses Dialogprogramm ist auf Unternehmen gerichtet, die bei der Umstellung erheblich hinterherhinken. „In der Vergangenheit haben wir mit vielen Unternehmen über die Notwendigkeit gesprochen, zu emissionsärmeren Geschäftsmodellen überzugehen. Doch bei einigen gibt es in diesem Prozess noch nicht genug Fortschritt“, meint Van der Werf.

„Deshalb wollten wir mit diesem Programm noch einmal nachlegen und uns auf die ‚allerschlimmsten‘ Unternehmen konzentrieren. Diese Unternehmen reagieren nicht auf sanften Druck. Bei ihnen erfordert der Übergang zu emissionsärmeren Geschäftsmodellen grundlegende Veränderungen.“

3. Kampf gegen den Verlust an Biodiversität

Das Thema der Bekämpfung des Verlusts von Biodiversität begann 2020 und wurde im September desselben Jahres verstärkt, als Robeco als eines von 26 Finanzinstituten den Finance for Biodiversity Pledge unterzeichnete. „Anleger sind dem Verlust an Biodiversität vor allem durch veränderte Nutzung von Boden infolge von Abholzung für die Ausweitung der Agrarproduktion ausgesetzt“, sagt Van Der Werf.

„Wir wollen, dass Produzenten von Soja, Kakao oder Palmöl sowie Unternehmen, die Nahrungsmittel herstellen, eine Analyse der Auswirkungen ihrer Aktivitäten und/oder Zuliefererketten auf die Biodiversität durchführen. Außerdem wollen wir, dass sie Pläne entwickeln, um bis 2023 eine Netto-Null bei der Abholzung zu bewirken.“

4. Netto-Null CO2-Emissionen

A second theme for 2020 focused on the increasingly urgent need to achieve net zero carbon emissions by 2050. This was followed later in the year by Robeco’s pledge to achieve net zero greenhouse gas emiEin zweites Thema für 2020 konzentrierte sich auf den zunehmend dringenden Bedarf, bis zum Jahr 2050 eine Netto-Null bei CO2-Emissionen zu erreichen. Robeco verpflichtete sich später im Jahr, bis zum Jahr 2050 Klimaneutralität für sein gesamtes verwaltetes Vermögen zu erreichen.

„Weil der Klimawandel eine erhebliche Gefahr für Anlagen darstellt, sollten Investoren ihre Portfolios mit den Zielen des Abkommens von Paris in Einklang bringen“, meint Van der Werf. „Schlüsselindustrien müssen klimaneutral werden. Energieerzeuger sind für mehr als die Hälfte der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Auch die Stahl- und Zementindustrie haben hohe Emissionen.“

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Weshalb wir Stewardship ernst nehmen (und was dies bewirkt)
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5. Abholzung für Palmölplantagen

2019 wurde ein Dialogprogramm gestartet, um Problemstellungen in der Palmölindustrie wie die Abholzung von Wäldern anzugehen, die durch das Entfernen wichtiger Kohlenstoffsenken und die Zerstörung der Biodiversität zum Klimawandel beiträgt. „Wir haben bereits in der Vergangenheit aktiv mit Palmölunternehmen gesprochen, wollten unser Engagement jedoch verstärken und sicherstellen, dass sich die Palmöl produzierenden Unternehmen zu einer nachhaltigen Produktion von Palmöl verpflichten“, sagt Van der Werf.

„Wir werden uns auf Produzenten und Händler in Malaysia und Indonesien konzentrieren, um sie mit den Standards des Roundtable for Sustainable Palm Oil in Einklang zu bringen.“

6. Gemeinsam gegen den Klimawandel

Unser globaler Fokus auf kollaboratives Engagement gegen den Klimawandel begann bereits 2018, als wir uns der Initiative Climate Action 100+ anschlossen, um die weltweit größten Treibhausgasemittenten anzusprechen. Als einer der Lead Investors erreichte Robeco im Dezember einen eindrucksvollen Durchbruch, als Shell sich verpflichtete, kurzfristige Ziele für die Dekarbonisierung seines Hauptgeschäfts mit Erdöl und Erdgas festzulegen und die Bezahlung seiner Führungskräfte zum ersten Mal an diese Ziele zu knüpfen.

„Dies zeigt, dass die Zusammenarbeit mit den Unternehmen, in die wir investieren, ein wirkungsvoller, differenzierender Mechanismus ist, um Veränderungen herbeizuführen, die zum Kampf gegen große Herausforderungen wie den Klimawandel beitragen“, sagt Van der Werf. „Der Fall Shell zeigt, wie gut dieser Ansatz funktionieren kann.“

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Ausschlüsse – die letzten Instanz

Robeco hat schon seit langem mit Ausschlüssen auf Unternehmen reagiert, deren Produkte oder Praktiken gegen die akzeptablen Standards verstoßen. Mit einem neuen Grundsatz gingen wir 2020 noch weiter und schlossen fossile Brennstoffe unter Beachtung bestimmter Schwellenwerte aus allen Portfolios aus.
  • Robeco unterhält drei Arten von Portfolios. „Sustainability Inside“-Strategien mit standardmäßig integrierten ESG-Faktoren bilden den Großteil der OGAW-Strategien von Robeco. Die „Sustainability Focused“-Strategien gehen darüber hinaus, indem sie ausdrückliche ESG-Ziele wie eine gegenüber der Benchmark verbesserte CO2-Bilanz einbeziehen. Impact Investing-Strategien (unter dem Label RobecoSAM) gehen noch weiter und zielen in der Regel auf ein Thema ab, bei dem eine reale Wirkung erzielt werden kann, z. B. durch SDGs.

  • Bisher gehörten zu den aus all diesen Portfolios ausgeschlossenen Unternehmen Hersteller umstrittener Waffen wie Streubomben, in Korruption oder andere unethische Praktiken verwickelte Unternehmen und Tabakhersteller. Klimawandel wurde im Allgemeinen nicht als Ausschlussgrund betrachtet – tatsächlich wurden fossile Brennstoffe häufig als notwendiges Element für das aktuelle Wirtschaften bis zum Wechsel zu sauberen Energiequellen in der Zukunft eingestuft.

Ausweitung des Geltungsbereichs

  • Mit dem neuen, im September 2020 verkündeten Grundsatz wurden aber auch Unternehmen, die 25 % oder mehr ihres Umsatzes mit Kraftwerkskohle oder Ölsanden oder 10 % durch Bohrungen in der Arktis erwirtschaften, von den „Sustainability Inside“-Portfolien ausgeschlossen. Durch diesen Schritt werden die Ausschlussleitlinien in Bezug auf thermische Kohle erweitert, die zuvor lediglich für die stärker maßgeschneiderten „Sustainability Focused“- und „Impact Investing“-Strategien galten.

    Investitionen in Unternehmen, die sich aktiv mit Ölsand und arktischen Bohrungen beschäftigen, wurden ebenfalls zum ersten Mal ausgeschlossen. Damit wurde die Ausschlussliste um 242 Unternehmen mit Bezug zu fossilen Brennstoffen in den Sektoren Energie, Bergbau und Versorger ergänzt.

  • Noch strengere Schwellenwerte gelten für die „Sustainability Focused“- und „Impact Investing“-Portfolios. Dort werden Unternehmen ausgeschlossen, die zu 10 % in den Bereichen thermische Kohle und Ölsände bzw. 5 % in der Exploration in der Arktis aktiv sind. Infolge der Erweiterung decken die Ausschlussleitlinien nun die gesamte Palette von OGAW-Strategien bei Robeco ab.

    „Auch wenn unser bevorzugter Ansatz darin besteht, in einen Dialog mit den Unternehmen zu treten, ist es aus unserer Sicht sehr schwierig, wesentliche Veränderungen bei Unternehmen zu erreichen, deren Aktivitäten auf Kohle oder Ölsände ausgerichtet sind“, sagt Carola van Lamoen, Head of Sustainable Investing bei Robeco. „Daher ziehen wir es vor, unsere Anstrengungen auf Unternehmen und Sektoren zu konzentrieren, bei denen wir uns sicherer sind, dass unser Engagement etwas bewirkt.“

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Nicht nur reden, sondern handeln – das Netto-Null-Emissionsziel

Bei Robeco praktizieren wir auch, was wir predigen. Im Dezember 2020 haben wir uns verpflichtet, bis 2050 für das gesamte verwaltete Anlagevermögen Treibhausgasemissionen von netto null zu erreichen. In diesem Q&A erläutern wir, welche Beweggründe hinter dieser Entscheidung stecken.

Wozu hat sich Robeco verpflichtet?
Um das Ziel des Pariser Abkommens zur Einschränkung der globalen Erwärmung bis zum Ende dieses Jahrhunderts auf unter 2 °C zu erreichen, muss die Welt bis 2050 klimaneutral werden. Viele Länder haben sich seither wie die EU verpflichtet, bis zu diesem Stichdatum CO2-Emissionen von netto null zu erreichen. Als führender Akteur im Bereich Sustainable Investing fühlten wir uns verpflichtet, dasselbe zu tun.

Glossar
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Erläuterungen aller wichtigen Begriffe im Bereich Sustainable Investing
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Was bedeutet dies in der Praxis?
Das gesamte verwaltete Vermögen von Robeco muss klimaneutral werden, weshalb alle Unternehmen, deren Aktien oder Anleihen wir in unseren Portfolios halten, dieses Ziel bis 2050 erreichen müssen. Dafür müssen sie ihre Treibhausgasemissionen reduzieren und sich an Kompensationsmaßnahmen beteiligen. Das wird große Veränderungen an ihren Wirtschaftsmodellen erforderlich machen, z. B. durch den Wechsel von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energiequellen.

Ist das nicht einfach mit dem Ausstieg aus problematischen Unternehmen gleichzusetzen?
Bei der Dekarbonisierung der Portfolios geht es nicht nur einfach darum, CO2-intensive Unternehmen herauszuwerfen. Derartige Veräußerungen lösen das grundlegende Problem nicht. Wir müssen mit den CO2-intensiven Unternehmen zusammenarbeiten, auch in Form von Dialogen, um sie bei der Umstellung auf klimaneutralere Geschäftsmodelle zu unterstützen.

Wie wird Robeco das erreichen?
Alle unsere Investment-Teams orientieren sich an einer Roadmap, die beschreibt, wie wir Anlagen im Wert mehrerer Milliarden Euro schrittweise dekarbonisieren. Die in der Roadmap dargelegten Ziele umfassen auch die Reduzierung der Portfolio-Emissionen mithilfe unserer Datenmodelle, mit denen wir das Volumen der Treibhausgasemissionen einzelner Unternehmen berechnen können.

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Gehen wir dabei alleine vor, oder kooperieren wir mit anderen?
Wir haben die Entscheidung auf der Grundlage getroffen, dass wir selbst etwas tun müssen. Wir sind aber schon immer von der Macht gemeinsamer Vorgehensweisen beim Verfolgen übergeordneter Ziele überzeugt gewesen. Deshalb handeln wir im Rahmen einer internationalen Initiative des Net Zero Asset Managers Commitment, die von der Institutional Investors Group on Climate Change (IIGCC) ins Leben gerufen wurde, zu der Robeco gehört.

Gibt es auch neue Produkte?
Im Dezember 2020 haben wir als erster Asset Manager weltweit Fixed Income Climate-Strategien aufgelegt, die in Unternehmen investieren, die einen direkten Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten. Wir bieten außerdem Produkte, die auf die Sustainable Development Goals abzielen, darunter SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz. Und wir investieren in Lösungen wie Green Bonds, Smart Energy und Circular Economy.

Welche Schritte wurden bereits umgesetzt?
Unserer Meinung nach sind fossile Brennstoffe „tief hängende Früchte“, also ein offenkundiges Ziel für Aktivitäten. Im September 2020 haben wir unseren Ausschlussgrundsatz bezüglich fossiler Brennstoffe vorbehaltlich bestimmter Grenzwerte auf alle als OGAW registrierten Fonds (und nicht nur die Spezialfonds) ausgeweitet. Damit einher geht ein extensiver Dialog, der sich nicht nur an CO2-intensive Unternehmen richtet, sondern auch an die Finanzinstitute, die sie finanzieren.

Hat Robeco dafür zusätzliche Ressourcen bereitgestellt?
Ja. Wir wollten unsere Fachkompetenzen in diesem Bereich verstärken. Also haben wir im Jahr 2020 einen Klimastrategen und einen Klimadatenwissenschaftler eingestellt, die sich exklusiv diesem Projekt widmen. Sie sind innerhalb unseres neuen SI Center of Expertise tätig, das auch 2020 eingerichtet wurde, um auch an unseren klimabezogenen Investmentinitiativen mitzuwirken. Sie beraten Investmentteams in allen Unternehmensbereichen.

Veröffentlicht Robeco seine Erkenntnisse?
Ja. Wir sind davon überzeugt, dass umfassende Transparenz ein wichtiger Bestandteil von Nachhaltigkeit ist. Deshalb veröffentlichen wir alle Nachhaltigkeitsgrundsätze auf unserer Website, einschließlich einer Klimawandelpolitik , die im September 2020 aktualisiert wurde. Außerdem erstellen wir regelmäßige Updates dazu, wie Nachhaltigkeit zur Strategieperformance beiträgt, und stellen Beispiele für unser Engagement in Quartalsberichten vor.

„Länder müssen handeln, Unternehmen müssen handeln und Investoren müssen handeln.“

Carola van Lamoen - Head of Sustainable Investing

2021 Edelman Trust Barometer: Gewinner und Verlierer

Die Covid-19-Pandemie hat die Bedeutung von guter Unternehmensführung in das Rampenlicht gestellt – oder anders ausgedrückt, wie sich ein Mangel daran im Krisenfall als kostspielig erweisen kann.

Die Wirtschaft als einzige Institution, die sowohl als kompetent als auch als ethisch bewertet wird
(Kompetenz-Score, Netto-Ethik-Score)

edelman-trust-barometer.jpg

Quelle: 2021 Edelman Trust Barometer. Die Ethikbewertung ergibt sich als mittlerer Nettowert auf Basis von INS_PER_DIM/1-4. Fragen an die Hälfte der Stichprobe. Die Kompetenzbewertung ergibt sich als Mittelwert auf Basis von TRU_3D_INS/1. In Abhängigkeit der Frage wurde diese entweder der gesamten oder der Hälfte der Stichprobe gestellt. Allgemeine Bevölkerung, 24-Markt-Mittelwert. Es wurden keine Daten in China, Russland und Thailand erhoben.

  • In der Tat haben die Unterschiede im Erfolg – bzw. im Misserfolg – bei der Bekämpfung der Pandemie auf der ganzen Welt zu einem Verlust des öffentlichen Vertrauens in Regierungen geführt, wie das Edelman Trust Barometer 2021 verdeutlicht. Wie dem Barometer ebenfalls zu entnehmen ist, schätzen die Umfrageteilnehmer die Regierungen weiterhin als die am wenigsten kompetente und ethische Institution ein.

    Tatsächlich wird die Wirtschaft als einzige Institution sowohl als kompetent als auch als ethisch bewertet.

  • Dessen ungeachtet gaben in unserer globalen Kundenumfrage die Befragten an, dass die Regierung die größte Rolle bei der Reduzierung der CO2-Emissionen übernehmen sollte, gefolgt von der Wirtschaft. Es herrscht zwar kein Konsens darüber, welche Institution die Führungsrolle übernehmen sollte, klar ist jedoch, dass die Auseinandersetzung mit der grundlegenden Realität des Klimawandels immer dringlicher wird.

    In diesem Zusammenhang müssen alle Säulen der Gesellschaft eine Rolle auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Welt spielen. Der Wandel sollte nicht nur durch staatliche Regulierung bestimmt werden, sondern auch durch die proaktiven Initiativen anderer Institutionen. Von direkter Relevanz für uns ist die Verantwortung, die der Asset-Management-Branche und den Unternehmen, in die wir investieren und mit denen wir sprechen, zukommt.

Wie sollten Investoren handeln? Der Weg hin zu Paris-aligned Investments

Das Rennen in Richtung null CO2-Emissionen hat begonnen. Wir erläutern, was die wichtigsten Bestandteile von Paris-aligned Investments sind und über die Erkenntnisse aus der Entwicklung unseres eigenen Netto-Null-Zeitplans.

  • Unternehmen und Gesellschaft machen derzeit Zusagen, um zur Erreichung der Ziele des Klimaabkommen von Paris beizutragen. Nach Schätzungen von Experten entfallen auf die Länder mit Netto-Null-Zielen rund 61 % der globalen CO2-Emissionen und 68 % der weltweiten Wirtschaftsleistung.1 Auf kurze Sicht gibt es allerdings eine problematische Lücke bei den Vorhaben. Während wir nach Aussagen von Wissenschaftlern die globalen CO2-Emissionen bis 2030 halbieren müssen, führen die Vorhaben der Regierungen nach Angaben der UN lediglich zu einer Reduktion von 0,5 %.2 Demnach klaffen Ambition und Realität um das Hundertfache auseinander.

  • Früher oder später ist eine kraftvolle politische Reaktion unvermeidlich. Führende Investoren nehmen eine CO2-arme Zukunft vorweg, indem sie ihre Portfolios mit den Zielen des Klimaabkommens von Paris in Einklang bringen. Gemäß Robecos 2021 Global Climate Survey,3 wird das Thema Klimawandel eine zentrale Rolle bei der Anlagestrategie von fast 90 % der globalen Investoren in den nächsten beiden Jahren spielen. Dabei wollen mehr als 50 % der Anleger ihre Investments mit dem Ziel einer Wirtschaft mit netto null CO2-Emissionen bis 2050 in Einklang bringen.

    1Quelle: https://ca1-eci.edcdn.com/reports/ECIU-Oxford_Taking_Stock.pdf?mtime=20210323005817&focal=none
    2Quelle: https://unfccc.int/sites/default/files/resource/cma2021_02E.pdf
    3Herunterladbar unter: https://www.robeco.com/en/sustainability/climate-investing/

  • Seit 2015 hatten die Unternehmen Zugang zu wissenschaftsbasierten Marktstandards, anhand derer sie ihre Geschäftsstrategien mit den Zielen des Abkommens von Paris in Einklang bringen können. Bis vor kurzem gab es keine derartigen Marktstandards für Anleger. Das Fehlen einer branchenweiten Methodik hat die Investoren jedoch nicht davon abgehalten, aktiv zu werden. So haben Anleger sich mittels unterschiedlicher Ansätze zunehmend auf die Abmilderung des Klimawandels fokussiert.

  • Dazu gehört die Verringerung des CO2-Fußabdrucks, der Ausschluss von fossilen Brennstoffen, der Dialog mit Unternehmen aus emissionsintensiven Branchen, die Umsetzung von Kennzahlen und Modellen für das Klimarisiko sowie die Investition in Green Bonds und andere Klimalösungen. Nach der jüngst erfolgten Einführung von vier Rahmenwerken für Paris-aligned Investments, die von diversen Initiativen veröffentlicht wurden, können diese Instrumente und Maßnahmen jetzt auf konsistente Weise integriert und umgesetzt werden, um eine vollständig Paris-aligned Ausrichtung zu erreichen.

Neue Anlegerinitiativen zeigen, wie man das Thema Klima in Portfolios integriert

  • Unsere Beschreibung der wichtigsten Elemente für Paris-aligned Investments basiert auf den Empfehlungen des Net Zero Investment Framework der Paris Aligned Investment Initiative, dem Target-Setting Protocol der Net Zero Asset Owner Initiative, den Empfehlungen der Science-Based Targets Initiative für den Finanzsektor und der EU Benchmarks Regulation.

  • Wir geben außerdem die Sichtweise und Erfahrung von Robeco bei der Entwicklung unseres eigenen Netto-Null-Zeitplans mit Zwischenzielen für 2025 und 2030 wider. Unseres Erachtens führt die Integration des Aspekts Klimawandel und anderer Nachhaltigkeitsfaktoren in den Investmentprozess zu besser fundierten Anlageentscheidungen und solideren langfristigen risikobereinigten Erträgen.

  • Die Kosten und Risiken des Übergangs zu einer CO2-armen Zukunft werden noch nicht ausreichend verstanden und vom Markt noch nicht ausreichend eingepreist. Aus diesem Grund halten wir es mit Blick auf Portfolio- und Risikomanagement für sinnvoll, beim Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft an der Spitze zu stehen. Wir stellen eine Reihe von Fallstudien zur Verfügung, die konkrete Lösungen für Paris-aligned Investments enthalten. Zu diesen Lösungen gehören die Klimastrategie, die wir im Einklang mit der EU Benchmarks Regulation entwickelt haben.

  • Des Weiteren erläutern wir unser Research hinsichtlich der Vorteile einer Einbeziehung von Informationen zu Carbon-Betas als in die Zukunft gerichtete Anlagekennzahl, welche die mit traditionellen CO2-Daten verbundenen Verzerrungen korrigiert. Unser Klimadialog mit CO2-intensiven Unternehmen in den Sektoren Versorger, Automobile sowie Öl und Gas wird ebenfalls als eine praktische Lösung vorgestellt.

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