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Lösungen - Climate Investing

Robeco hat schon lange bevor der Klimawandel zu einem globalen Problem wurde, angefangen, seinen Kunden nachhaltige Investmentlösungen anzubieten. Und auch heute sind wir von maßgeschneiderten Fonds bis zu thematischen Strategien, die auf die langfristigen Auswirkungen der globalen Erwärmung abzielen, immer an der vordersten Front, wenn es um Klimalösungen geht.

  • 71 %

    aller Anleger beurteilen Energiespeichersysteme als sehr attraktiv

    Während der Lockdowns in der letzten Zeit waren Energieangebot und -nachfrage nicht im Gleichgewicht (d.h. eine geringere Nachfrage nach Strom und ein hohes Angebot an erneuerbaren Energien), was zu einer Zunahme des Interesses an Energiespeichersystemen geführt hat.

  • 67 %

    aller Anleger betrachten Forstwirtschaft als relevante Chance

    Forstwirtschaft, die im Pariser Abkommen als wichtiger Bestandteil der Bekämpfung des Klimawandels genannt wird, gewinnt an Relevanz für Anleger, die sich für nachhaltige langfristige Renditen und ökologische und gesellschaftliche Beiträge interessieren.

  • 64 %

    aller Anleger sind an Windkraftanlagen interessiert

    Neben Energieeffizienz stellen in den Augen vieler Anleger erneuerbare Energiequellen, Energienetze und -verteilung ebenfalls reizvolle Anlagechancen dar. Windkraft und Solarenergie schneiden am besten ab.


Quelle: 2021 Robeco Global Climate Survey

„Mit Lösungen bekämpfen wir den Klimawandel“

Divestment – schnelle Reaktion, aber keine Lösung

Investoren müssen ihre Portfolios dekarbonisieren, um Netto-Null-Zusagen zu erfüllen, und viele haben mit dem Ausstieg aus Kraftwerkskohleproduzenten begonnen. Das ist jedoch nicht die Antwort auf den Klimawandel.
  • Divestments bieten sich als schnelle Maßnahme an, da der Verkauf einer Beteiligung an einem kohlenstoffintensiven Unternehmen dessen CO2-Fußabdruck sofort aus dem Portfolio entfernt. Sie sind jedoch keine Antwort auf die weitreichendere Herausforderung, die eine Dekarbonisierung der zugrundeliegenden wirtschaftlichen Aktivität, an der das Unternehmen beteiligt ist, darstellt. Divestments übertragen auch einfach das Problem von einem Anleger auf einen anderen. Viele der mit fossilen Brennstoffen verbundene Anlagewerte, die aus einem Portfolio entfernt oder ausgeschlossen wurden, werden von einem anderen Anleger gekauft, wodurch sie häufig in private Hände gelangen und aus dem öffentlichen Blickfeld verschwinden. „Wir können ein Finanzportfolio dekarbonisieren, aber das ist nicht dasselbe wie die Dekarbonisierung der realen Welt. Und letztendlich ist es die reale Welt, auf die es ankommt“, sagt  Masja Zandbergen, Head of ESG Integration.
  • „Die Verringerung des CO2-Fußabdrucks unserer Portfolios durch Desinvestitionen bedeutet einfach, dass der Kohlenstoff im Portfolio eines anderen Anlegers landet und die Welt unverändert bleibt. Deshalb ist es so wichtig, dass wir auch mit diesen Unternehmen Gespräche führen, damit Dekarbonisierung wirklich Teil ihrer Geschäftsstrategie wird.“ 

    „Die Dekarbonisierung muss Teil der Art und Weise sein, wie Unternehmen über langfristige Wertschöpfung denken. Das ist der wahre Wesen der Dekarbonisierung – dass es ein neues Geschäftsmodell gibt, das auf der kohlenstoffarmen Wirtschaft basiert.“

Climate Investing ist mehr als nur das nächste Modethema

Lucian Peppelenbos (Klimastratege) und Carola van Lamoen (Head of Sustainable Investing) betrachten den Klimawandel und Climate Investing aus allen Blickwinkeln. Hören Sie sich den Trailer oder den kompletten 25-minütigen Podcast an.

Die Welt ertrinkt im Abfall – Kreislauflösungen bieten einen Rettungsanker

Das lineare Modell aus „Nehmen, Produzieren, Wegwerfen“ zerstört den Planeten.
  • Die Kreislaufwirtschaft setzt am Endpunkt des linearen Modells an, indem Sie die weggeworfenen Produkte wieder in den Produktionszyklus einbringt. Anstatt weitere Ressourcen als Input für die Produktion abzubauen, konzentrieren sich Kreislauflösungen auf Recycling, Aufarbeitung und Wiederverwendung bereits vorhandener Materialien. In der Kreislaufwirtschaft wird Mehrwert gerettet und erneut eingesetzt – nicht zerstört.

    Unsere Circular Economy- und Smart Materials-Strategien investieren in Unternehmen, die am Schnittpunkt von Nachhaltigkeit und Technologie aktiv sind und innovative Lösungen schaffen, die einen Beitrag zu einem ausgewogenen Verhältnis von Ressourceneinsatz und Wirtschaftswachstum leisten.
  • Der Schaden, den lineare Zulieferketten in der globalen Wirtschaft anrichten, ist kaum zu ignorieren. Riesige Mengen an Abfällen auf Deponien, als Treibgut an den Küsten und als Schadstoffe in der Luft sind alle sichtbare Spuren des „Nehmen, Produzieren, Wegwerfen“-Paradigmas gieriger Unternehmen und blinder Konsumenten. Aber überschüssige Outputs sind nur ein Teil des Problems. Auch der endlose Abbau natürlicher Rohstoffe als Inputs für die Produktion stellt eine ernstzunehmende Bedrohung der Umwelt dar. 

    Die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft helfen durch Aktivierung aller Bestandteile der Zulieferkette, um den Ressourcenverbrauch zu senken und Inputs so effizient wie möglich zu nutzen. 

Das grenzenlose Potenzial von Kreisläufen

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Quellen: Robeco

Gestaltung umweltfreundlicher Inputs

  • Der Schwerpunkt bei der Neugestaltung von Inputfaktoren liegt darauf, Abfälle schon in den frühen Stufen der Zulieferkette zu vermeiden, knappe Ressourcen durch erneuerbare zu ersetzen, und umweltschädliche Inputs durch saubere Alternativen. Die Verwendung neu produzierter Kunststoffe in Produktverpackungen ist ein illustratives Beispiel dafür. Die Ausgangsstoffe für Kunststoff sind billig in der Beschaffung und Herstellung, aber katastrophal teuer für die Umwelt. In den letzten Jahrzehnten sind Milliarden Tonnen davon hergestellt worden, wovon der Großteil (91 %) schnell verbraucht und weggeworfen wurde.

    Jedes Jahr werden Millionen von Tonnen Kunststoff in Müllverbrennungsanlagen verbrannt oder auf Mülldeponien und in den Ozeanen entsorgt – mit verheerenden Folgen für die Umwelt. Die Verbrennung von Kunststoff trägt erheblich zu den Treibhausgasemissionen bei, und in den Ozeanen verfangen sich Tiere in Kunststoffmüll, er schädigt aquatische Lebensräume und bedroht die Artenvielfalt.
  • Es gibt aber durchaus Kreislauflösungen. Als erneuerbare Inputs lassen sich biobasierte Materialien wie Pflanzenfasern, Algenöle und komplexe Proteine in Verpackungen integrieren, was den Bedarf an Kunststoffen reduziert.

    Erneuerbare Alternativen und energieeffizientere Ersatzstoffe werden nicht nur bei Kunststoffverpackungen für Verbraucher eingesetzt, sondern auch bei anderen Produkten in anderen Industriesektoren. Im Industriesektor können beispielweise leichte Carbonfasern anstelle von schwerem Stahl in Fahrzeugen und Maschinen verbaut werden, um den Kraftstoffverbrauch zu senken. Darüber hinaus werden im Bauwesen Biokunststoffe eingesetzt, um die Haltbarkeit von Baumaterialien zu verbessern und dennoch umweltfreundlich zu bleiben. In der Landwirtschaft treten Agrarbiotechnologie-Dünger an die Stelle chemischer Düngemittel, um Pflanzen auf natürliche Weise ohne synthetische Stoffe zu schützen und zu ernähren.

Aufbereitung und Wiederverwendung

  • Ein weiterer wichtiger Aspekt der Kreislaufwirtschaft ist die Verlängerung der Nutzungsdauer von Produkten. Dazu können die Konzepte des modularen Designs beitragen. Modular aufgebaute Produkte lassen sich leicht zerlegen, sodass verschlissene Teile ersetzt oder aufbereitet werden können. Umfassende Reparatur- und Instandhaltungsleistungen, mit denen Produkte in Schuss und optimal funktionsfähig erhalten werden, tragen ebenfalls zur Reduktion physischer Abfälle bei.

    Das Produkte verschleißen, ist unvermeidlich. Im linearen Modell landen sie daraufhin im Müll. Lösungen für die Kreislaufwirtschaft arbeiten hingegen mit Einfallsreichtum und Technologien daran, ausgeschiedene Produkte wieder in den Produktionskreislauf einzubinden. Unternehmen, die sich auf Recycling- und End-of-Life-Managementsysteme konzentrieren, gewinnen den eingebetteten Wert entsorgter Produkten zurück, um sie als Inputs für neue Produkte oder Dienstleistungen wieder in den Produktionszyklus einzubringen.

Der Nutzen der Digital Economy

  • Die Umgestaltung konventioneller Lieferketten ist eine Aufgabe heroischen Ausmaßes, die ohne einen großen technologischen Schub nicht zu bewältigen wäre. Aber der Umfang, die Geschwindigkeit und das Ausmaß digitaler Plattformen für den Handel eröffnen neue Möglichkeiten für die Anwendung der Kreislaufwirtschaftsprinzipien auf nachgelagerte Stufen der Lieferkette. Der Erfolg der „Sharing Economy“, die es Verbrauchern und Anbietern ermöglicht, zusammenzuarbeiten und vorhandene Güter (z. B. Autos, Fahrer, Räume und Büros) gemeinsam zu nutzen, ist ein Beleg für die kombinierte Leistungsfähigkeit von Kreislaufwirtschaftsprinzipien und Technologie.

    Aber auch in den vorgelagerten Stufen der Wertschöpfungskette tragen die Sharing-Prinzipien dazu bei, die Zusammenarbeit zu verbessern und Ineffizienzen in den Konstruktions-, Produktions-, Nutzungs- und Recyclingphasen zu reduzieren. In der Fertigung und Produktion überwiegen derzeit unflexible, mechanische und physikalische Prozesse. Robotik, Automatisierung und Software sind modular und hochgradig anpassungsfähig. Sie können bei Änderungen in den geschäftlichen Anforderungen einfach neu programmiert werden.

  • Sensoren in Fabriken werden mithilfe von Augmented Reality (AR), dem Internet der Dinge (IoT) und Cloud-basierten Technologien mit Schnittstellen auf Remote-Geräten verbunden, die wertvolle Informationen bereitstellen und nahtlose Verbindungen zwischen Konstrukteuren, Herstellern, Lieferanten und sogar Kunden herstellen. Daraus ergeben sich Verbesserungen im Produktdesign und der Qualität, Kostensenkungen, beschleunigte Produktion und Fortschritte in der Abfallerfassung, im Recycling und beim End-of-Life-Management.

    Unsere Circular Economy- und Smart Materials-Strategien investieren in Technologien zur Bekämpfung von Ineffizienzen und Verschwendung in den Lieferketten, die dazu beitragen, die natürlichen Ressourcen für zukünftige Generationen erhalten. Anleger, die sich an diesen Strategien beteiligen, erhalten nicht nur Zugang zu nachhaltigen, langfristigen Wachstumsthemen, sondern tragen auch zur Rettung unseres in Not geratenen Planeten bei.

    Circular Economy Equity Smart Materials Equity

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Die Welt wächst, aber die Ressourcen werden weniger

Vom Feld bis auf den Teller verwendet Smart Farming-Technologien, um in allen Bereichen der Lebensmittelproduktionskette den Ressourcenverbrauch zu optimieren, Erträge zu verbessern, Verschwendung zu reduzieren, die Biodiversifizierung zu schützen und Ernährungssicherheit zu sichern. Unsere Sustainable Water- und Circular Economy Equities-Strategien investieren in Unternehmen, die sich auf die Anwendung technologischer Fortschritte zur Bekämpfung der Erschöpfung von Wasserquellen und intelligente Agrartechnologien für das Boden- und Pflanzenmanagement konzentrieren.

Mehr Menschen, weniger Land, weniger Wasser

  • Schätzungen der UN zufolge wird die Bevölkerung der Erde bis 2050 auf 9,7 Milliarden Menschen anwachsen. Das bedeutet, dass jedes Jahr 65 Millionen Menschen zusätzlich ernährt werden müssen, was zusätzlichen Druck auf die Lebensmittel- und Landwirtschaftssektoren ausübt, mehr zu produzieren, um Schritt zu halten. Darüber hinaus wird das Landangebot immer knapper, weil Bevölkerungszahlen und Städte exponentiell wachsen. Die Anzahl der Mega-Metropolen mit mehr als 10 Millionen Einwohnern nimmt weltweit zu, insbesondere in Schwellenländern.

    Land ist nicht die einzige wichtige Ressource, die knapp ist. Parallel zum Bevölkerungsboom wächst auch der Wasserverbrauch. Die globale Nachfrage nach Wasser übersteigt bereits das Angebot, weshalb aktuell zwei Milliarden Menschen in Regionen mit akutem Wassermangel leben. Die Wasserentnahme wird vom landwirtschaftlichen Sektor dominiert, weil der Wasserverbrauch in der Lebensmittelproduktion exponentiell größer ist als der für den persönlichen Konsum.

  • Zur Verdeutlichung: Für die Erzeugung eines einzigen Apfels werden über 70 Liter Wasser benötigt.

    Weltweit verlagern sich die Ernährungsgewohnheiten weg von Grundnahrungsmitteln wie Wurzeln, Knollen und Getreide hin zu tierischen Proteinen wie Fleisch und Milchprodukten, die einen exponentiell höheren Einsatz von Wasser und anderen Ressourcen erfordern. Einige dieser Veränderungen sind zwar gesund und wünschenswert, sie sind aber auch ressourcen- und kostenintensiv und erhöhen den Druck auf die Wasserquellen. Beispielsweise werden für die Produktion eines Kilogramms Rindfleisch 15.000 Liter Wasser benötigt.

Ökologische Herausforderungen

  • Um die Ernteerträge in die Höhe zu treiben, setzt die industrielle Landwirtschaft synthetische Düngemittel, Herbizide und Pestizide ein, um das Pflanzenwachstum zu stimulieren und zu schützen. Diese Maßnahmen steigern zwar kurzfristig die Erträge, langfristig haben sie jedoch katastrophale Folgen für das umliegende Land und die Ökosysteme. Überschüssige Chemikalien versickern in natürlichen Grundwasseradern und fließen in Bäche, Flüsse, Seen und Teiche, wo sie einheimische Pflanzenarten und Wildtiere töten.
  • Außerdem sind Landwirtschaft und Ackerbau für die schädlichen Auswirkungen der globalen Erwärmung. In einigen Regionen kommt es aufgrund von übermäßigen Niederschlägen und Überschwemmungen zu Ernteeinbußen, während in anderen Gebieten die Ernten unter Hitzewellen und Dürre leiden. Die Landwirte müssen sich an schnellere Zyklen anpassen, um Ernteschäden und Ernteausfälle zu vermeiden. Um die Welt zu ernähren, ohne den Planeten zu schädigen, benötigen wir eine produktive und widerstandsfähige Landwirtschaft, weshalb Landwirte dazu gezwungen sind, gleichzeitig ihre Ressourcen optimieren und klimafreundliche Agrarpraktiken entwickeln.

Verbesserung des Angebots und Schutz der Qualität

  • Eine zuverlässige Wasserversorgung ist für landwirtschaftliche Produktivität unverzichtbar. Unsere Sustainable Water-Strategie investiert in Unternehmen, die Lösungen zur Maximierung der Wasserressourcen in allen Phasen des Zyklus von Wassergewinnung und Wiederverwendung anbieten. In Regionen mit Wassermangel entwickeln die Unternehmen im Portfolio Methoden zur Sicherung von Wasser aus der Umwelt. Viele Länder ohne Meereszugang investieren in Technologie zum Auffangen und Reinigen von Niederschlägen. Am anderen Ende des Spektrums investieren trockene Länder mit Küstenzonen in Entsalzungsanlagen. Auch die Reinigung von Grauwasser mithilfe von Mikrofiltrierungsmembranen und UV-Licht sind effektive Technologien, die regional Unterstützung bei der Bekämpfung des Wassermangels bieten.
  • Darüber hinaus werden effiziente Netzwerke mit Pumpen, Rohren, Ventilen und Bewässerungssystemen gebraucht, um das Wasser zu Feldern und landwirtschaftlichen Betrieben zu bringen. Dank der Digitalisierung werden diese Netzwerke und Systeme mit Sensoren ausgestattet, die Undichtigkeiten und Schäden schnell erkennen, die Feuchtigkeit des Bodens überwachen und die ausgebrachte Wassermenge dem Bodenbedarf entsprechend dosieren. Fortschritte in der Wasseraufbereitung und -analytik helfen bei der Erkennung und Extraktion von Chemikalien, Düngemitteln und Schadstoffen aus Abwasser und Niederschlagswasser, so dass diese sicher wieder in die Umwelt zurückgeführt oder in das System eingespeist werden kann. 

    Und schließlich geht die Wichtigkeit von Wasser über die Bewässerung und Ernährung von Nutzpflanzen hinaus. Die Verbesserung des Wasserrückhaltevermögens des Bodens trägt zur Wiederherstellung der organischen Substanz und zur Verringerung von Erosion bei. Und daraus ergeben sich nährstoffreichere Pflanzen und gesünderes Nutzvieh.

Von der Pflanze bis zum Teller

  • Die Wasserversorgung zu sichern ist nicht der einzige Ansatz für eine nachhaltige Landwirtschaft. Von der Pflanze bis zum Teller: Unsere Circular Economy-Strategie investiert in Lösungen, mit denen die Effizienz in allen Bereichen der Landwirtschaft und im Ernährungssystem gesteigert wird. Der Fokus von Smart Farming auf die Reduzierung von Inputs und den Schutz von Böden und Vegetation prädestiniert diesen Bereich für die Anwendung von Kreislaufwirtschaftsprinzipien. GPS-Technologie wird bereits umfassend für die Navigation in Traktoren und Mähdreschern eingesetzt, um die mit dem Betrieb landwirtschaftlicher Maschinen verbundenen Kosten und CO2-Emissionen zu reduzieren. 

    Außerdem ermöglichen KI und maschinelles Lernen die Erkennung von Unkräutern und automatische Anwendung von Pflanzenschutzmitteln durch landwirtschaftlichen Maschinen mit beispielloser Präzision und Genauigkeit. 

  • Dadurch kann die erforderliche Menge der Chemikalien um bis zu 90 % verringert werden, was erheblich zum Schutz der Biodiversität ohne Zugeständnisse bei den Ernteerträgen beiträgt.

    Bevölkerungswachstum, knappe Ressourcen und Klimawandel setzen den landwirtschaftlichen Sektor und die Umwelt gleichermaßen unter Druck. Unsere Sustainable Water- und Circular Economy-Investmentstrategien helfen bei der Reaktion auf diese Probleme, indem sie Lösungen fördern, die nicht nur in Feldanbau und Viehzucht Effektivität und Effizienz steigern, sondern für das gesamte Leben auf dem Planeten zuträglich sind.

    Sustainable Water Equity Circular Economy Equity
Climate Investing-Strategien

Climate Investing-Strategien

Robeco bietet eine Reihe von Anlagestrategien – sowohl im Aktien- als auch im Rentenbereich – an, mit denen wir auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren, mit denen unsere Generation konfrontiert ist.

Smart Materials Smart Mobility Green Bonds Climate Fixed Income Circular Economy Sustainable Water

Saubere Elektrifizierung, um die Weltwirtschaft auf Netto-Null zu bringen

Um im 21. Jahrhundert das Ziel von Netto-Null zu erreichen und die Klimakatastrophe abzuwenden, muss die Industrie umschalten, ihre Kraftstoffe umstellen und ihren Kurs ändern.
  • Der Ausbau der erneuerbaren Energien ermöglicht als starker Katalysator die Entwicklung sauberer Technologien und Lösungen entlang der gesamten Energiewertschöpfungskette. Der massenhafte Einsatz von Solar- und Windenergie trägt zur Dekarbonisierung der Stromerzeugung bei und intelligente Stromnetze sorgen dafür, dass die Energienachfrage und -angebot immer im Gleichgewicht sind. In das Netz eingegliederte Batterien und grüner Wasserstoff werden dafür sorgen, dass überschüssiger Strom für eine spätere Nutzung gespeichert werden kann. Darüber hinaus läuft die saubere Elektrifizierung von kohlenstoffintensiven Bereichen wie Personenbeförderung, Transportlogistik und Gebäudeheizung bereits und gewinnt an Dynamik.
  • Mit zunehmender Elektrifizierung und steigender Stromnachfrage muss beim Verbrauch der erzeugten Energie auf Effizienz geachtet werden. Mit fortschrittlichen Technologien lässt sich der Energieverbrauch in stromintensiven Anwendungen und Endgeräten in Gebäuden, in der Industrie, im Transportwesen und im IT-Sektor senken.

    Unsere Smart Energy- und Smart Mobility-Strategien investieren in alle Bereiche der Wertschöpfungsketten der sauberen Energieerzeugung und des Transportwesens, um Anlegern ein gut gestreutes Engagement in den Megatrend der Dekarbonisierung und nachhaltigen Mobilität zu bieten.

Energie trifft auf Dringlichkeit

  • Bevölkerungen und Wirtschaftssysteme benötigen Energie. Leider dominieren in der Primärenergieversorgung immer noch die Kohlenwasserstoffe und die globalen Kohlenstoffemissionen steigen weiter an. Das dringliche Problem des Klimawandels hat den Bemühungen um eine „grüne“ Weltwirtschaft Schub verliehen und zu Umwälzungen in der Energielandschaft durch disruptive Innovationen geführt. 

    Regierungen weltweit haben enorme neue Initiativen angekündigt, die auf die Dekarbonisierung ganzer Volkswirtschaften abzielen. Besonders hervorzuheben sind die deutlichen Zusagen der USA und Chinas, die nun endlich mit den globalen Ambitionen zur Bekämpfung des Klimawandels vereinbar sind. 

  • An vorderster Stelle im Rennen um die Dekarbonisierung steht der kohlenstofffreie Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Internen Prognosen zufolge wird die Solarstromerzeugung bis 2050 voraussichtlich um den Faktor 20 zunehmen, während die Windstromerzeugung im On- und Offshore-Bereich auf das Zehnfache steigen wird. Dadurch wird der Anteil der Elektrizität am globalen Energieverbrauch von den aktuellen 20 % auf 50 % im Jahr 2050 steigen. Parallel dazu wird sich der Anteil der erneuerbaren Energien im Strommix fast verdreifachen.
  • Elektrifizierung des Transportwesens

    Die Elektrifizierung des Transportsektors hat in den letzten Jahren bereits eine erhebliche Dynamik entwickelt und wird auch weiterhin ein wichtiges Thema für energiebezogene Investitionen bleiben. Die Absatzzahlen von Elektrofahrzeugen (EV) sind in Schlüsselmärkten wie Europa und China stark gestiegen und dürften auf Dauer dieses starke Niveau halten. Unseren internen Prognosen zufolge wird sich der weltweite Absatz von Elektrofahrzeugen im Jahr 2021 im Vergleich zu 2020 nahezu verdoppeln. Das Jahr 2020 war bereits außergewöhnlich, mit einem Wachstum von 130 % gegenüber dem Vorjahr in Europa und einem deutlichen Aufschwung in China gegen Ende des Jahres. 

    Die Investitionen der Strategien in den Transportsektor beschränken sich nicht nur auf Hersteller von Elektrofahrzeugen, sondern erstrecken sich auch auf eine ganze Reihe von Zulieferunternehmen im Elektrofahrzeugökosystem, die wichtige Teile wie Leistungshalbleiter, Batteriespeicher, Sensoren und Aktoren sowie die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge liefern.

  • Elektrifizierung der bebauten Umwelt

    Das Verkehrswesen ist nicht der einzige emissionsintensive Sektor, der sich durch die Elektrifizierung verändert. Auch die bebaute Umwelt befindet sich im Wandel. Laut der Internationalen Energieagentur sind Gebäude und das Bauwesen insgesamt betrachtet für mehr als ein Drittel des weltweiten Endenergieverbrauchs und fast 40 % der direkten und indirekten Kohlenstoffemissionen verantwortlich. 

    Vor dem Hintergrund strengerer Emissionsnormen und der Chance, Energiekosten zu senken, hält die saubere Elektrifizierung in kommerziellen Gebäuden Einzug und steuert sämtliche Komponenten von Wärmepumpen und Klimaanlagen bis hin zu energieeffizienter Beleuchtung und Gebäudemanagementsystemen. 

  • Grüner Wasserstoff – das fehlende Bindeglied

    Der Trend zur Elektrifizierung wirkt sich auch auf andere wesentliche Teile der Energieversorgung aus. Solar- und Windenergie sind sauber, aber auch wetterabhängig und nicht stetig verfügbar. Es müssen kostengünstige Lösungen geschaffen werden, um überschüssig erzeugte Energie zwischenzuspeichern. Im Personenverkehr bieten Lithium-Ionen-Batterien in Elektrofahrzeugen kostengünstige Lösungen für die Energiespeicherung und weitere Verbesserungen sind in Sicht. 

    Größer skalierte Industriezweige sind energieintensiver und schwieriger zu elektrifizieren, aber auch hier zeichnen sich saubere Lösungen ab. Grüner Wasserstoff wird durch die Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff unter Verwendung von kohlenstofffreiem Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Mit zunehmender Skalierung und Wettbewerbsfähigkeit auf Kostenebene wird er ein extrem wichtiges Bindeglied bei der Dekarbonisierung von Branchen mit hohem Kohlenstoffausstoß wie dem Langstreckentransport (z. B. mit LKWs, Zügen, Schiffen und Flugzeugen) und industriellen Sektoren (z. B. Halbleiter, Düngemittel und Stahlproduktion) darstellen.

  • Energie für ein Investmentportfolio

    Die Dekarbonisierung der Energieerzeugung geht weit über die Produktion von Solarzellen und Windturbinen hinaus. Um in diesem Jahrhundert das Ziel von Netto-Null zu erreichen, ist eine Transformation der gesamten Energie-Wertschöpfungskette erforderlich. 

    Unsere Smart Energy- und Smart Mobility-Strategien bieten Anlegern ein diversifiziertes Engagement in diesen langfristigen Investmenttrends, die den Energiesektor umwälzen und uns einer kohlenstoffneutralen Zukunft näher bringen. 

    Smart Mobility Equity

Videoserie: Lernen Sie unsere Experten aus dem Bereich Climate Investing kennen

„Wir können Paris-aligned Portfolios zusammenstellen, die immer noch ein starkes Faktor-Exposure ermöglichen“

Robeco hat vor kurzem bekannt gegeben, dass es bis 2050 für sein gesamtes verwaltetes Vermögen Klimaneutralität erreichen will. Wir legen Dekarbonisierungsziele für alle Strategien fest, die im Einklang mit den weltweiten Anstrengungen zu der im Pariser Klimaschutzabkommen vereinbarten Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C stehen. Aber was bedeutet das für Anleger in der Praxis? Wir haben darüber mit Arnoud Klep gesprochen, der zu unserem Team für quantitative Aktienanlagen gehört.

Wie werden sich die jüngsten Bekanntmachungen von Robeco kurzfristig auf die quantitativen Aktienstrategien auswirken?
„Wir planen jetzt, mehrere unserer „Sustainability Focused“-Strategien in den nächsten Monaten Paris-konform zu machen. Robeco hat eine umfassende Palette quantitativer Aktienstrategien, die alle zu einem gewissen Grad Nachhaltigkeitsaspekte integrieren. In dieser Untergruppe haben wir eine „Sustainability Focused“-Familie, die sich an Anleger richtet, deren Präferenzen über eine grundlegende Integration von Nachhaltigkeit hinausgehen.“

„Diese quantitativen Aktienstrategien haben eine duale Zielsetzung: Performance und ein starkes Nachhaltigkeitsprofil. Ihr Ziel war immer, eine führende Rolle bei der Nachhaltigkeitsintegration zu übernehmen. Angesichts der Tatsache, dass Nachhaltigkeit und Klimarisiken in der Asset-Management-Branche immer stärker betont werden, ist es unser Meinung nach ein natürlicher Schritt, sie jetzt auf das Pariser Abkommen abzustimmen.“

Glossar
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Wenn Sie „jetzt“ sagen, meinen Sie wirklich „jetzt“, oder?
„Ja. Wir haben tatsächlich schon damit angefangen. Die erste Quant-Equity-Strategie, die „Paris-aligned“ wird, wird eine unserer Global Sustainable Conservative Equity-Strategien sein, für die wir bereits den Kundenabstimmungsprozess abgeschlossen und die Zustimmung der bestehenden Kunden erhalten haben. “

„Die wichtigste Änderung ist ein wesentlich strengeres Ziel für die Verringerung von CO2-Emissionen. Für unsere nachhaltigen quantitativen Aktienstrategien galt bereits ein Reduzierungsziel von 20 % gegenüber dem Referenzindex. Bei der Paris-aligned-Strategie setzen wir zunächst eine Reduzierung um 50 % um. Darüber hinaus streben wir eine Verringerung der CO2-Emissionen um 7 % in jedem darauf folgenden Jahr an.“

Das klingt nach einer sehr schnellen Umstellung. Wie lässt sich das erreichen?
„Wir fangen nicht bei Null an. Unsere „nachhaltigkeitsorientierten“ Strategien zeichnen sich bereits durch eine Verringerung von CO2-Emissionen im Bereich des 50 %-Ziels, das wir als Ausgangspunkt nehmen, aus. Die folgenden Verringerungen um 7 % werden dann natürlich zukünftig eine zusätzliche Einschränkung sein. Wie sind aber überzeugt, dass wir diese Umstellung auch bei einem vernünftigen Niveau beim Portfolioumschlag schaffen können.“

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Wie reduzieren Sie die CO2-Emissionen bei diesen Strategien tatsächlich in der Praxis?
„Um Ihnen ein Beispiel zu geben: In unseren nachhaltigen quantitativen Aktienstrategien sind die Positionen im Energiesektor bereits reduziert. Die Beschränkungen werden aber verschärft, wenn diese Strategien Paris-aligned werden. Unternehmen, die mit Kraftwerkskohle zu tun haben, werden natürlich ausgeschlossen. Das gilt auch für die meisten Öl- und Gasunternehmen, insbesondere für die großen Ölkonzerne. Beschränkungen für Stromversorger werden ebenfalls deutlich strenger.“

„Abgesehen von diesen strikteren Ausschlüssen werden die CO2-Emissionen von Unternehmen zu einer wichtigen Komponente beim Portfolioaufbau. Bei Aktien mit vergleichsweise geringen CO2-Emissionen ist die Wahrscheinlichkeit größer, für das Portfolio ausgewählt zu werden, als bei Aktien mit einer schlechten Klimabilanz.

Gut. Aber wären diese Art von Einschränkungen realistisch für eine breitere Gruppe von Strategien, insbesondere das immer strengere Ziel einer jährlichen Dekarbonisierung von 7 %?
„Das wird davon abhängen, wie sich unsere Volkswirtschaften entwickeln. Wenn es uns als Weltgemeinschaft gelingt, unsere Treibhausgasemissionen im Lauf der Zeit zu verringern, dann wird das Reduzierungsziel von jährlich 7 % möglicherweise nie zu einer starken Beschränkung für die Auswahl von Aktien und Anleihen. Wenn Unternehmen dies aber nicht schaffen, müssen Asset Manager durch den Verkauf CO2-intensiver Positionen im Portfolio für Ausgleich sorgen. Und dann kann es schwieriger werden, das Reduzierungsziel von 7 % zu erreichen.“

Die Dekarbonisierung von Portfolios wird sich zwangsläufig auf deren Risiko-Renditeprofil auswirken. Mit welchen Folgen sollten Anleger rechnen?

„Auch diesen Aspekt haben wir gründlich untersucht. Unsere Simulationen zeigen, dass wir Paris-konforme Portfolios zusammenstellen können, die immer noch starke Faktor-Exposures ermöglichen. Theoretisch sollte eine Begrenzung des Chancen-Spektrums einen gewissen Preis in Bezug auf die Performance mit sich bringen.“

„Und das stellen wir auch tatsächlich fest. In einem globalen Anlageuniversum mit einer Fülle von Anlagechancen halten sich die Folgen allerdings in Grenzen: Paris-konforme quantitative Aktienstrategien könnten im Vergleich zu ihren herkömmlichen Pendants ca. 90-95 % des Risiko-Rendite-Potenzials erfassen.“

„Allerdings basieren diese Simulationen auf bisherigen Aktienkursen und folglich auf der Annahme, dass es kein zusätzliches Alpha-Potenzial bringt, eine Strategie Paris-konform auszurichten. Wenn mit dem Klimawandel verbundene Risiken wie z. B. so genannte ‚Stranded Assets‘ oder Übergangsrisiken zunehmen und zum Tragen kommen, dann reden wir nicht mehr über die negativen Auswirkungen einer Umstellung auf Paris-aligned, sondern über deren positive Folgen. Es geht also um die Perspektive.“

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  • Dringlichkeit

    Dringlichkeit

    Die Dringlichkeit ist, wirklich jetzt zu handeln. Wir müssen uns verändern.
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  • Herausforderung

    Herausforderung

    Wer über Dekarbonisierung spricht, spricht über Daten.
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  • Verantwortung

    Verantwortung

    Staaten müssen handeln. Unternehmen müssen handeln. Anleger müssen aktiv werden.
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  • Chancen

    Chancen

    Der Klimawandel wird klare Gewinner und klare Verlierer hervorbringen.
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Einführung in Robecos Climate Investing-Strategien

Mit unserer Strategie für klimaorientierte Rentenanlagen stehen wir an der Spitze des Übergangs zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft.
  • Es ist viel über die Notwendigkeit zur Dekarbonisierung von Investments zum Erreichen von Zielen zur Verringerung des Klimawandels gesprochen worden. Was müssen Anleger dafür tun? Reichen einfache Feinabstimmungen vorhandener Portfolios zur Verbesserung ihrer Nachhaltigkeitskriterien aus, oder müssen Asset Manager grundlegendere Änderungen in Angriff nehmen?

    Unserer Auffassung nach tragen Vermögensverwalter eine Verantwortung dafür, bei ihren Anlageentscheidungen und im Rahmen ihrer Kontakte zu den Unternehmen, in die investiert wird, und andere Institutionen Klimawandelrisiken zu identifizieren und zu steuern. Oberflächliche Änderungen an vorhandenen Investmentprozessen vorzunehmen, ist nicht genug.

    Stattdessen ist ein mutiger neuer Ansatz erforderlich, der auf einer glaubwürdigen und gut fundierten Kompetenz für nachhaltigen Investierens basiert und in alle Aspekte der Anlagegrundsätze eingebettet wird.

    Robeco kann sein umfangreiches Know-how und seine proprietären Prozesse dafür nutzen, Investitionen auf die Ziele des Abkommens von Paris auszurichten. Insbesondere haben wir eine neue Anlagelösung für Klima und Dekarbonisierung entwickelt, indem wir die weltweit ersten globalen Fixed-Income-Strategien eingeführt haben, die vollständig mit dem Pariser Abkommen im Einklang stehen: die Climate Global Bonds- und Climate Global Credit-Strategien.

  • Die Robeco Climate Global Fixed Income Strategie ist eine einzigartige Lösung, die dem Dekarbonisierungsplan des Intergovernmental Panel on Climate Change entspricht. Die Climate Global Bonds und Climate Global Credits Strategien verfolgen mit ihren Investitionen in globale festverzinsliche Anlagen das Ziel, den Anstieg der globalen Temperatur deutlich unter dem Plus von 2 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu halten und ihn auf 1,5 °C zu begrenzen.

    Bei diesen beiden Strategien ist eine jährliche Reduzierung des Gesamtemissionsniveaus der Portfolios um 7 % vorgesehen. Die Messung erfolgt dabei pro Kopf bei Staatsanleihen und pro Einheit des Gesamtkapitals bei Unternehmensanleihen. Die Climate Global Credit Strategie geht sogar noch weiter und startet bei Auflage mit einem um 50 % niedrigeren Emissionsniveau als das Anlageuniversum. Außerdem werden Investitionen in die Produktion fossiler Brennstoffe ausgeschlossen. Die zwei Strategien werden unter Bezugnahme auf neue Indizes verwaltet, die auf die Bedingungen des Pariser Abkommens abgestimmt sind. Darüber hinaus ist Climate Global Bonds die erste globale Rentenstrategie der Welt, die vollständig mit dem Abkommen von Paris konform ist.

  • Die Akteure der Wirtschaft von morgen schon heute auswählen

    Es sollte unbedingt beachtet werden, dass die regulatorischen Anforderungen für eine Paris-aligned Benchmark über die Anforderungen der Pariser Zusagen hinausgehen. Daher ist es angemessen, dass die EU Technical Group on Sustainable Finance Paris-aligned Benchmarks als „Werkzeuge für Investoren mit der Bereitschaft, an der vordersten Front des Übergangs zu sein, beschreibt, die heute die Akteure der Wirtschaft von morgen begünstigen“. 1

    Die hohen Standards, die wir bei der Verfolgung eines anspruchsvollen Kurses zur Kohlenstoffreduzierung in unseren Investmentportfolios anstreben, reflektieren unser Engagement für die Bekämpfung des Klimawandels.

    1 The EU Technical Expert Group on Sustainable Finance: „Report on Benchmarks“, September 2019.
  • Ein aktiver, konträrer Ansatz zur Berücksichtigung des Klimawandels

    Robeco Climate Global Bonds und Robeco Climate Global Credits sind aktiv verwaltete Strategien, die auf unsere bewährte Strategie mit globalen festverzinslichen Anlagen aufbauen. Sie kombinieren unsere Top-Down-Perspektive auf die makroökonomischen und Kreditzyklen mit einer Emittentenauswahl nach dem Bottom-Up-Prinzip, um durch Marktzyklen zu navigieren, Ineffizienzen der Märkte auszunutzen und positive Beiträge zu nachhaltigen Aktivitäten zu leisten. Aspekte zum Klimawandel sind über mehrere Komponenten hinweg vollständig in den Investmentprozess und den Portfolioaufbau integriert. 

    Der Anlageansatz ist konträr, wertorientiert und researchbasiert – unterstützt durch ein Team aus 30 extrem erfahrenen Makro- und Kreditanalysten mit der notwendigen Kompetenz, um an den globalen Rentenmärkten die besten Chancen zu identifizieren. Das Robeco Sustainable Investing Center of Expertise teilt seine Input mit den Investmentteams, und unsere Datenwissenschaftler schaffen Transparenz in Bezug auf Treibhausgasemissionen und deren schwankenden Intensitäten. 

Bottom-Up-Auswahl von Emittenten

  • Die Top-Down-Perspektive wird mit einer Emittentenauswahl nach dem Bottom-Up-Prinzip kombiniert, die sich auf strengen Fundmentalresearch stützt und positiv nachhaltigen Wirtschaftsaktivitäten beiträgt. Das Team von Robecos erfahrenen Fixed-Income-Experten filtert aus dem verfügbaren Anlageuniversum eine exklusive Liste der besten Emittenten heraus. Dabei werden Sektor- und Länder- sowie ökologische, soziale und Governance-(ESG) Kriterien berücksichtigt.

    Wir wählen Emittenten unter Einberechnung der CO2-Emissionsintensität von Staaten, Sektoren und Unternehmen aus. Damit stellen wir sicher, dass die Strategie einen Dekarbonisierungskurs vorantreibt, durch den die Emissionsmenge des Portfolios insgesamt um 7 % jährlich reduziert wird.

  • Außerdem besteht unser zukunftsorientierter Ansatz darin, in Länder und Unternehmen zu investieren, die ihr Kapital in Aktivitäten investieren, die mit der EU Taxonomie übereinstimmen, und die effizient bei der Reduzierung ihrer CO2-Emissionen sind. Wichtig ist, dass dazu auch Emittenten mit gegenwärtig hohen Emissionen gehören können. Unser Kriterium ist nämlich, das sich Staaten und Unternehmen ernsthaft für ihren Wechsel zu Energie aus nachhaltigen Quellen einsetzen müssen und eine wichtige Rolle bei der Ermöglichung dieses Übergangs spielen.

Kontinuierliche Innovationen in unseren Strategien für Sustainable Investing

  • Uns ist klar, dass wir sofort und entschieden handeln müssen, um den Klimawandel abzufangen. Wir sind uns auch der Verantwortung und Fürsorgepflicht der Asset Management-Branche beim Verfolgen der Ziele des Abkommens von Paris bewusst. Wir engagieren uns dafür, mit unseren Investmentaktivitäten einen Beitrag zur Dekarbonisierung zu leisten, ausgerichtet auf das ehrgeizige Ziel, den Temperaturanstieg auf 1,5 °C zu beschränken. Dabei arbeiten wir mit Klimarisiken und suchen nach Chancen, mit unseren Investitionen und durch Aktionärsdialoge innovative, positive Veränderungen zu bewirken.
  • Die Climate Global Fixed Income-Strategien von Robeco stehen für die jüngste Innovation in unserer Kompetenz für nachhaltiges Investieren und konzentrieren sich speziell auf die Klimaauswirkungen. Wir betrachten diese Strategien als Gelegenheit für Anleger, die als Pioniere am Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft mitwirken möchten.
    Climate Fixed Income Green Bonds

„Mit unserem dunkelgrünen Produktsortiment entfalten Sie eine wirklich positive Wirkung“

Victor Verberk - CIO Fixed Income and Sustainability

Die neue Paris-aligned Benchmark als Maß der Dinge

Bis zum Jahr 2020 gab es keinen Referenzindex, mit dem die Leistung von Investmentfonds in Bezug auf die Ziele des Pariser Abkommens gemessen werden konnte. Die Referenzwert-Verordnung der EU hat auf diesen Bedarf mit der Definition der „Paris-aligned Benchmark“ reagiert. Darin werden allerdings keine Unternehmensanleihen berücksichtigt oder Leitlinien und Anforderungen für Regierungen vorgesehen.

Robeco war in diesem Bereich gemeinsam mit Solactive innovativ und hat Paris-aligned Benchmarks für Rentenanlagen geschaffen – für Corporate Credits und Aggregate Bonds. Dies sind die Indizes, an denen die Leistung der Climate Global Fixed Income-Strategien gemessen werden.

Die Benchmarks starten bereits mit Referenzemissionen, die unter der CO2-Emissionsintensität des globalen Marktuniversums liegen, und werden jährlich eine Dekarbonisierung um 7 % gegenüber dem Ausgangswert vorgeben. Im Fall des Paris-aligned Index für Unternehmensanleihen liegt der Ausgangswert – der EU-Referenzwertverordnung bezüglich Paris-aligned Benchmark entsprechend – um 50 % unter den Emissionen des breiteren Marktes.

Guide to climate fixed income investing
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Die Indizes sind nach den folgenden Grundsätzen strukturiert:

Für Unternehmensanleihen:

  • Es wird ein fortschreitende jährliche Dekarbonisierung reflektiert, die sich auf mindestens 7 % pro Jahr beläuft.
  • Einbezogen werden alle Branchen mit Ausnahme fossiler Brennstoffe und die Sektorgewichtungen werden dicht an den allgemeineren Marktindizes gehalten.
  • Emissionen werden unter Bezugnahme auf das Gesamtkapital der Emittenten in Form der Buchwerte normalisiert.

Für Staatsanleihen:

  • Es wird ein fortschreitende jährliche Dekarbonisierung reflektiert, die sich auf mindestens 7 % pro Jahr beläuft.
  • Die Dekarbonisierung des Index wird durch die Dekarbonisierung auf Länderebene und durch eine Neugewichtung der einzelnen Staatsanleihen zur Etablierung einer jährlichen Entwicklung von -7 % auf Indexebene erreicht.
  • Länderemissionen werden unter Bezugnahme auf die Bevölkerungsgröße normalisiert und in Form von CO2-Emissionen pro Kopf gemessen.

Trotz dieser kohlenstoffbezogenen Einschränkungen stellen wir fest, dass die Indexeigenschaften auf längere Frist diejenigen des allgemeinen Marktes abbilden. Insbesondere das Backtesting der Solactive Paris-aligned Referenzindizes für Unternehmens- und Staatsanleihen gegen die globalen Solactive Indizes für Unternehmens- und Staatsanleihen ergibt positive Ergebnisse: Das Verhalten und die Renditecharakteristiken der Paris-aligned Indizes sind denen der entsprechenden generischen Indizes sehr ähnlich, mit dem wichtigen Unterschied, dass die Paris-aligned Indizes eine deutlich günstigere Klimabilanz aufweisen.

Bitte beachten Sie auch die anderen Seiten unserer Climate Investing-Plattform.
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    Die Dringlichkeit ist, wirklich jetzt zu handeln. Wir müssen uns verändern.
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    Wer über Dekarbonisierung spricht, spricht über Daten.
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    Staaten müssen handeln. Unternehmen müssen handeln. Anleger müssen aktiv werden.
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    Der Klimawandel wird klare Gewinner und klare Verlierer hervorbringen.
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