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Berücksichtigung von ESG-Kriterien in Portfolios mit Euro-Staatsanleihen

Berücksichtigung von ESG-Kriterien in Portfolios mit Euro-Staatsanleihen

07-07-2014 | Einblicke

Einige Euro-Peripherieländer, die 2010 im ESG-Ranking auf hinteren Plätzen gelandet waren, haben ihre Position seitdem verbessert. Veränderungen im Ranking geben Hinweise darauf, wie sich die Investment-Risiken in einem Land entwickeln. Wir verwenden diese Informationen, um bspw. in Bezug auf das politische Klima Trends zu erkennen, die für unsere Anlageentscheidungen von Bedeutung sind.

  • Olaf  Penninga
    Olaf
    Penninga
    Portfolio Manager
  • Rikkert  Scholten
    Rikkert
    Scholten
    Portfolio Manager
  • Die ESG-Profile und Veränderungen derselben liefern relevante Informationen.
  • Klarer Zusammenhang zwischen dem Länder-Sustainability-Ranking und der Positionierung bei Euro-Staatsanleihen

Veränderungen im Ranking sind für unsere Haltung zu Investments in den einzelnen Ländern relevant

Veränderungen der Punktzahlen und der Platzierung im Ranking zeigen, ob sich ein Land verbessert oder nicht. Indem wir Veränderungen im Ranking berücksichtigen, erkennen wir die Anstrengungen von Ländern an, sich in den Bereichen Umweltschutz, Soziales und Regierungsführung (Environmental, Social, Governance – ESG) zu verbessern, auch wenn die Resultate dieser Anstrengungen vielleicht erst nach einer gewissen Zeit sichtbar werden. Schließlich erfordern Reformen Anstrengungen und beeinträchtigen häufig die Interessen bestimmter gesellschaftlicher Gruppen, bevor sie Früchte tragen. Indem sie Geld in diesen Ländern anlegen, statt sie zu meiden, unterstützen Anleger den Reformprozess und können von Investments in Ländern profitieren, die Verbesserungen anstreben – statt zu warten, bis die Verbesserungen dem betreffenden Land zu einem Spitzenplatz im Ranking verhelfen. Eine etwas niedrigere, aber immer noch akzeptable Platzierung im Ranking bedeutet, dass Veränderungen erforderlich sind – und dass diese Veränderungen Unterstützung brauchen. Ob sie tatsächlich eintreten oder nicht, wirkt sich auf unsere Haltung in puncto Investments aus.

Denn wir glauben, dass sich dort, wo Verbesserungen eintreten, auch Anlagechancen bieten. Hat ein Land bereits eine hohe Punktzahl erreicht, so bedeutet dies – neben „traditionellen” Aspekten wie einer geringen Staatsverschuldung und einer soliden Leistungsbilanz –, dass es selbst in unruhigen Zeiten Eigenschaften eines „sicheren Hafens” besitzen kann. Und genau dies haben wir während der Euro-Krise in Ländern wie Deutschland oder Österreich, aber auch außerhalb der Eurozone in den skandinavischen Ländern beobachten können.

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