Klarheit trotz Komplexität
Die Märkte könnten ihren Aufschwung fortsetzen, aber Volatilität und strukturelle Veränderungen erfordern einen Rahmen, der Rauschen ausblendet.

In Schwellenländern spiegelt die Streuung unterschiedliche Entwicklungen von Ländern und Unternehmen wider – daher lohnt sich ein selektives Engagement, das auf tieferen Einblicken und der systematischen Erfassung von Signalen beruht. In Industrieländern vergrößern sich dieselben Abstände ebenfalls, wodurch sich Bewertungsmöglichkeiten für disziplinierte Value-Anleger ergeben und systematische Strategien begünstigt werden, die das gesamte Universum nach attraktiven Chancen absuchen können, von eng an Benchmarks orientierten bis hin zu aktiveren Ansätzen, die auf Überschussrenditen abzielen.
Die Märkte könnten ihren Aufschwung fortsetzen, aber Volatilität und strukturelle Veränderungen erfordern einen Rahmen, der Rauschen ausblendet.
Ein breites Beta allein reicht nicht aus. Ein gezieltes, auf fundamentalen Erkenntnissen und quantitativen Signalen beruhendes Engagement kann ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Risiko und Chancen bieten
Die Schwellen- und Industrieländer werden von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst: Erfolgreiche Ergebnisse können durch ein ausgewogenes Engagement in verschiedenen Anlagestilen und Regionen beeinflusst werden.
Nach Jahren der konzentrierten Marktführerschaft könnten die Aktienmärkte der Industrieländer in eine neue Phase eintreten, in der sich Chancen bieten, die über eine kleine Gruppe dominierender Unternehmen hinausgehen.
In diesem Umfeld müssen Anleger womöglich mehr Wert auf Selektivität, breit gefächerte Stile und diszipliniertes Risikobewusstsein legen, um aufkommende Chancen und potenzielle Risiken zu erkennen.
Die Industrieländer entwickeln sich uneinheitlicher – hier können disziplinierte Aktienauswahl und systematische Anlagen Chancen jenseits der Marktfavoriten der letzten Jahre aufdecken.
Die globalen Machtverhältnisse verschieben sich. Und das Kapital ist bereits auf dem Weg dorthin, wo die Wertschöpfung erzielt wird. Handelskriege und geopolitische Spannungen führen zu einer Diversifizierung weg von US-Vermögenswerten. In Schwellenländern sorgen wirtschaftliche Fundamentaldaten, die rasche Einführung neuer Technologien und eine ehrgeizige, gut ausgebildete Bevölkerung gemeinsam für mehr Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum.
Schwellenländer sind nicht ein einzelner Markt, sondern viele Märkte – geprägt durch lokale politische Entscheidungen, das Tempo der Technologieeinführung und sehr unterschiedlichen Wachstumspfaden. Eine Neuausrichtung von Anlagen, mit der die Motoren des globalen Wirtschaftswachstums besser abgebildet werden, wird Jahrzehnte und nicht Monate dauern. Schwellenländer beginnen gerade erst, an Dynamik zu gewinnen.
Ein selektives Engagement – auf der Grundlage von Daten und lokalen Erkenntnissen – ist entscheidend, um die Komplexität der Schwellenländer zu meistern.
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