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Den Kurs zu halten und selektiv vorzugehen, zahlt sich in den Schwellenländern langfristig aus

Den Kurs zu halten und selektiv vorzugehen, zahlt sich in den Schwellenländern langfristig aus

08-04-2020 | Einblicke
Aktienstrategien für Schwellenländer sollten wegen ihrer Präferenz für Substanzwerte in Phasen mit geringer Risikobereitschaft normalerweise eine unterdurchschnittliche Performance erreichen. Allerdings haben wir in den vielen Jahren, die es unser Team schon gibt, gelernt, Überreaktionen am Markt für die Suche nach günstigen Anlagegelegenheiten zu nutzen.
  • Fabiana Fedeli
    Fabiana
    Fedeli
    Global Head of Fundamental Equities
  • Jan de Bruijn
    Jan
    de Bruijn
    Client Portfolio Manager

In aller Kürze

  • Die Verkaufswelle im März 2020 war schlimmer als die im August 2015, aber weniger schlimm als die im Oktober 2008
  • Wir haben das schon erlebt: Jetzt findet man die besten Anlagegelegenheiten
  • In den letzten 20 Jahren haben unsere Strategien nach extremen Verkaufswellen eine überdurchschnittliche Performance erzielt

In den letzten 20 Jahren haben unsere Strategien für Schwellenländer nach Phasen mit äußerst geringer Risikobereitschaft häufig positive relative Renditen generiert und über einen Anlagezyklus hinweg die Performance ihrer Referenzindizes übertroffen. Wir halten weiter an unserem Investmentprozess fest und verändern immer dann, wenn es an anderer Stelle bessere Risiko-Rendite-Aussichten gibt, allmählich unsere Positionierung.

Der Fehler, den Substanzwert-Anleger in wirtschaftlichen Abschwungphasen am häufigsten machen, besteht darin, in eine „Wertfalle“ zu tappen, d. h., Aktien von Unternehmen zu halten, die länger brauchen, um sich zu erholen, oder sich gar nicht mehr erholen. Die Bilanzqualität und die Gewinnaussichten sind nach wie vor entscheidend.

Robecos Aktienstrategien für Schwellenländer sind gut aufgestellt, um zu profitieren, wenn sich der Markt erholt. Eine Erholung kommt allen Aktien zugute. Sobald aber deutlich wird, wie sich die Krise auf die Unternehmensgewinne auswirkt, werden wir Gewinner und Verlierer voneinander unterscheiden können. Unser Investmentprozess ist darauf ausgerichtet, Aktien ausfindig zu machen, deren zukünftiges Gewinnpotenzial unserer Meinung nach von den Märkten nicht ausreichend berücksichtigt wird.

Unsere bisherige Erfolgsbilanz zeigt, dass ein aus solchen Aktien bestehendes Portfolio oft eine überdurchschnittliche Performance erreicht, wenn sich der Markt nach einer Krise erholt. Der Konjunkturzyklus wird in den einzelnen Regionen sehr unterschiedlich aussehen, weil die Abschwungphase in Nordasien früher begonnen hat als im Rest der Welt. China, Taiwan und Südkorea haben die Corona-Epidemie erst einmal unter Kontrolle gebracht und erholen sich langsam. Es geht hier wirklich darum, wer zuerst von der Krise getroffen wird und diese dann auch zuerst überwindet. Und das könnte zu einer sehr unterschiedlichen wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung einzelner Länder führen.

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