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David Blitz von Robeco für „Low Volatility“-Artikel ausgezeichnet

David Blitz von Robeco für „Low Volatility“-Artikel ausgezeichnet

04-09-2019 | Einblicke

Der Head of Quant Research von Robeco hat eine prestigeträchtige Auszeichnung für einen Artikel über Hedgefonds und die Low Volatility-Anomalie erhalten.

  • David Blitz
    David
    Blitz
    Head of Quantitative Research

In aller Kürze

  • Artikel über „Low-Volatility“-Trades als „Best Paper of 2018“ ausgezeichnet
  • In dem Papier wird untersucht, ob Hedgefonds niedrige Volatilität ausnutzen
  • Mehr als 300 andere Artikel hatten beim prestigeträchtigen Bernstein-Award das Nachsehen 

David Blitz erhielt den Peter L. Bernstein-Award für sein Research-Papier, das in der Ausgabe von Sommer 2018 des Journal of Alternative Investments unter dem Titel „Are hedge funds on the other side of the low volatility trade?“ veröffentlicht wurde. Die Auszeichnung würdigt das „Best paper published in 2018“ aus mehr als 300 Artikeln, die in rund einem Dutzend Journale der „Portfolio Management Research“-Serie publiziert wurden. 

Der Beitrag mit einem Umfang von 4.200 Wörtern untersucht, inwieweit Hedgefonds versuchen, die „Low Volatility“-Anomalie auszunutzen, wonach Aktien mit geringem Risiko tendenziell überhöhte Renditen erzielen. Robeco ermöglicht Anlegern Zugang zu „Low Risk“-Aktien im Rahmen seiner „Conservative Equities“-Fondspalette.

David Blitz stellte fest, dass diverse praktische Beschränkungen viele Anleger davon abhalten dürften, diese Anomalie auszunutzen. Dagegen sollten Hedgefonds allgemein dazu imstande sein, da sie eine höhere Komplexität und Flexibilität aufweisen. Jedoch fand David Blitz heraus, dass Hedgefonds insgesamt betrachtet dazu tendieren, gegen die Anomalie zu wetten, anstatt von ihr zu profitieren.

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Wertentwicklung von Hedgefonds

Er kam zu dem Schluss, dass die Bevorzugung von Aktien mit hoher Volatilität gegenüber solchen mit niedrigeren Schwankungen entscheidend zur Erklärung des allgemeinen Abschneidens von Hedgefonds beitragen kann, die im Vorfeld der Publikation des Artikels in vielen Fällen schwach ausgefallen war.

Vergeben wird die Auszeichnung zu Ehren von Peter Bernstein, einem US-Ökonomen, der durch seine Arbeit zur Hypothese effizienter Märkte zu einem weltweit anerkannten Experten im Bereich Investmentökonomie und zu einem der Pioniere des quantitativen Investierens wurde. 

Der Siegerartikel wurde im Rahmen eines anonymen Prüfungsprozesses von einem unabhängigen Komitee ermittelt, zu dem Gary Gastineau von ETF Consultants, William Goetzmann von der Yale School of Management und Ronald Kahn von BlackRock gehörten. 

„Dieses Papier hat mich in Dimensionen beeindruckt, die auch Peter Bernstein anerkannt hätte”, sagt Kahn. „Hedgefonds unterliegen nicht den für gewöhnliche Anleger geltenden Beschränkungen. Es überrascht sehr, dass die „Low Volatility“-Anomalie – die sich nach unserer Auffassung aus diesen Beschränkungen ergibt – negativ und in erheblichem Umfang zu ihrer gesamten Wertentwicklung beiträgt.“

Öffentliche Anerkennung

„Dies stellt eine erfreuliche öffentliche Anerkennung der Qualität unseres quantitativen Researchs dar“, sagt David Blitz. „Ich nutze dieses Papier häufig im Rahmen von Kundenpräsentationen und habe festgestellt, dass es sehr gut ankommt. Wir werden oft gefragt, wer auf der anderen Seite von „low Volatility“-Trades steht. Jetzt haben wir die Antwort: Hedgefonds mit einem Anlagevolumen von mehr als drei Billionen Dollar!“ 

Scherzend fügt er hinzu: „Als ich eine E-Mail mit dem Betreff „Sie haben einen Preis gewonnen“ erhielt, war ich schon kurz davor sie zu löschen, da sie den Anschein von Spam erweckte. Doch stellte sich heraus, dass ich diesmal wirklich etwas gewonnen habe!“

David Blitz hat ein Preisgeld von 5.000 US-Dollar erhalten, das er der Robeco Foundation gestiftet hat.

Um den gesamten Artikel lesen zu können, geben Sie bitte im untenstehenden Formular Ihre Kontaktdaten ein.

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