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Der Momentum-Faktor am Futures-Markt

Der Momentum-Faktor am Futures-Markt

09-08-2017 | Einblicke

Funktionieren Momentum-Investments auch bei Futures?

  • Laurens Swinkels
    Laurens
    Swinkels
    Quant Equity Researcher

In einem Research-Papier von Norges Bank Investment Management (NBIM) 1 untersuchten die Autoren das Momentum in Zeitreihen von 47 Futures-Kontrakten an den Aktien-, Anleihen-, Währungs- und Rohstoffmärkten im Zeitraum von 1975 bis 2013. Sie fanden heraus, dass eine Multi-Asset-Strategie, die sich auf die Daten der letzten 12 Monate stützte und eine Haltedauer von einem Monat aufwies, einen deutlichen Mehrertrag von 0,79 % pro Monat abwarf.

Allerdings erfordern solche kurzfristig ausgerichteten Momentum-Strategien eine hohe Umsatzhäufigkeit, sodass die Transaktionskosten den Nettoertrag für die Anleger deutlich vermindern. Längere Halteperioden führen zwar tendenziell zu etwas geringeren Erträgen, erfordern aber weniger Handelstransaktionen. Die Autoren stellten außerdem fest, dass Phasen starker Kursschwankungen für zeitreihenbasierte Momentum-Strategien typischerweise am schwierigsten sind. Einschränkend merken sie an, dass die Erträge einer zeitreihenbasierten Momentum-Strategie in den letzten fünf Jahren des betrachteten Zeitraums (2008 bis 2013) nur leicht positiv waren.

Eine mögliche Erklärung dafür könnte sein, dass Interventionen der Notenbanken länger anhaltende Trends an den Märkten verhindert haben. Bei Robeco verwenden wir zeitreihenbasierte Momentum-Signale in diversen Allokations-Modellen. Dabei haben wir festgestellt, dass sich das Momentum in den Zeitreihen nach 2013 wieder verstärkt hat.

1Momentum in futures market”, NBIM-Diskussionspapier, Januar 2014.

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