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Chancen in Schwellenländern nutzen
Geldanlage in Schwellenländern

Chancen in Schwellenländern nutzen

Robeco hat nahezu von Anfang an in Schwellenländern investiert: Unsere erste Kapitalanlage in einem Schwellenland (Peru) tätigten wir 1930, also ein Jahr nach unserer Gründung. Heute verwalten wir über 28,5 Mrd. EUR (Stand: Juni 2017; einschl. der Asien-Pazifik-Region) im Rahmen verschiedener globaler und regionaler Strategien für Schwellenländeraktien* und -anleihen, die alle auf unserer in den letzten 90 Jahren gesammelten Erfahrung aufbauen.

  • 25 Jahre Innovation
  • 4 zu nutzende, große Ineffizienzen
  • 1994: erstes Schwellenländer-Team
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25 Jahre Innovation

Unsere erste Strategie ausschließlich für Schwellenländeraktien führten wir 1994 ein. Seitdem haben wir diese regelmäßig durch Verbesserung des Anlageprozesses optimiert. Durch Innovation bauen wir kontinuierlich auf unserer Erfahrung auf, auch bei der Auflage neuer Produkte. Bspw. kommen seit 2001 in allen unseren Strategien quantitative Modelle zum Einsatz. Zwischen unseren einzelnen Investmentansätzen bestehen große Unterschiede. Innovation bedeutet für uns, dass wir nur zuvor erfolgreich getestete Strategien auf den Markt bringen.

Als eine der ersten kontinentaleuropäischen Vermögensverwaltungsgesellschaften mit einem auf Schwellenländer spezialisierten Team sind wir stolz darauf, auf diesem Gebiet Vorreiter zu sein, und wir betreten weiter noch unerforschtes Neuland. Als eine der ersten Vermögensverwaltungsgesellschaften boten wir quantitative Strategien für Schwellenländer an und führten eine Low-Volatility-Strategie ein. Im Jahr 2017 haben wir als einer der ersten Anbieter in Luxemburg eine Publikumsfondsstrategie für chinesische A-Aktien aufgelegt.

4 zu nutzende, große Ineffizienzen

Wir sehen in den Schwellenländern vier große Ineffizienzen, auf die wir setzen. Erstens stellen Schwellenländer keine homogene Masse dar. Vielmehr handelt es sich um eine Gruppe von sehr unterschiedlichen Ländern, die sich ständig verändern. Indem wir Länder aktiv analysieren, können unsere auf Basis von Fundamentaldaten investierenden Teams Unterschiede zwischen Märkten hinsichtlich Chancen und Risiken ausnutzen.

Bei der Top-down-Allokation stehen vor allem die Fundamentaldaten der einzelnen Länder und unsere Einschätzung der lang- und kurzfristigen wirtschaftlichen und politischen Entwicklung im Fokus. Bei der Analyse der Attraktivität eines Landes beachten wir auch andere Faktoren wie Gewinnerwartungen, Bewertungsniveau, Aktienkursdynamik und Stimmungsindikatoren. Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungskriterien (ESG-Kriterien) sind bei Geldanlagen in Schwellenländern ebenfalls wichtig. Darum beurteilen wir auch ihre Transparenz, politische Stabilität und Fortschritte in Bezug auf demokratische Grundprinzipien und den Schutz von Aktionärsrechten.

Zweitens werden die Aktienmärkte der Schwellenländer oft durch Privatanleger und kurzfristige Launen des Marktes getrieben. Folglich halten wir eine langfristige Anlageperspektive für unabdingbar, um strukturelle Faktoren aufzudecken. Um das zu erreichen, analysieren wir gründlich und suchen Unternehmen, die von Makro-Faktoren profitieren sollten, welche wir in unseren fundamental ausgerichteten Strategien mit Hilfe unserer Top-down-Länderanalysen identifizieren. Mittlerweile haben wir weitere Faktoren wie „Quality“, „Value” und „Low-Risk” in unsere quantitativen Modelle aufgenommen.

Die dritte Ineffizienz sind die bei Anlegern in Schwellenländern oft vorhandenen Verhaltensneigungen wie übertriebene Zuversicht und Herdenverhalten. Mit führenden quantitativen Modellen versuchen wir, diese Tendenzen auszunutzen. Unser Aktienauswahlmodell analysiert Aktien in Bezug auf drei Parameter: Bewertung, Gewinnrevisionen und Momentum. Seit 2001 gehört diese Analyse zu unserem Anlageprozess für Schwellenländeraktien.

Die vierte Ineffizienz ist die tendenzielle Fokussierung des Markts auf Wachstumsaktien hoher Qualität, die zu überhöhten Bewertungen führen kann. Um nicht in überbewertete Unternehmen zu investieren, betonen wir bewusst den Bewertungsaspekt und suchen unterbewertete Aktien, deren Gewinnpotenzial vom Markt noch nicht voll anerkannt wird.

ESG-Analysen sind Teil der Anlageprozesse für alle unsere Schwellenländerstrategien; denn wir sehen in vielen ESG-Faktoren belastbare Frühindikatoren für langfristige Gewinne.

1994: erstes Schwellenländer-team

Seit 1994 haben wir ein eigenes Schwellenländer-Team. Dieses Team ist in personeller Hinsicht sehr stabil, und der heutige Teamleiter gehört zu den Gründungsmitgliedern. Es besteht zurzeit aus acht Portfoliomanagern und fünf Researchanalysten und wird durch andere Experten bei Robeco jederzeit unterstützt. So kann das Team fokussiert und voll verantwortlich bleiben.

Ferner haben wir Teams, die auf Aktien aus der Asien-Pazifik-Region und auf quantitative Aktienstrategien spezialisiert sind, außerdem Research-Mitarbeiter für globale Aktien. Alle Teams arbeiten eng mit den Nachhaltigkeitsexperten von RobecoSAM und mit unserem Active-Ownership-Team zusammen. Neben dem Rotterdamer Schwellenländer-Team, das für eine Kultur der Zusammenarbeit sorgt, unterhält Robeco Research-Teams in Hongkong, Shanghai und Singapur, die lokales Fachwissen einbringen.

Unser Asia-Pacific-Equities-Team in Hongkong fokussiert sich in seinen Portfolios auf Value. Denn historischen Daten zufolge, liefern in Asien Value-Aktien langfristig höhere Renditen als Substanzaktien, auch wenn die meisten Anleger in der Region Wachstum suchen. 2016 hat das Team ein Research-Büro in Shanghai eröffnet und kann so den Markt für chinesische A-Aktien noch effektiver abdecken. Neben fundamentalen und quantitativen Daten verwendet das Team in erheblichem Umfang technische Analysen. Das Ergebnis sind Portfolios, die auf nachdrücklich vertretenen Anlageideen basieren und zu 75 - 90 Prozent aktiv verwaltet werden.

Unser Quantitative-Equities-Team verwaltet über 10 Mrd. EUR in drei quantitativen Strategien für Schwellenländeraktien. Die Core Quant Enhanced-Emerging-Markets-Strategie ist eine Alternative für Anleger, die einen niedrigen Tracking Error (Abweichung gegenüber dem Vergleichsindex) bevorzugen. Sie strebt bei sehr niedrigem, kontrollierten Tracking Error eine bessere Performance an als der MSCI Emerging Market Index. Für institutionelle Investoren kann der Tracking Error von Core Quant Solutions an deren Präferenzen angepasst werden. Das Team managt auch eine aktive Schwellenländerstrategie, die eine bessere Performance als der Markt anstrebt und Anlegern eine integrierte Positionierung bzgl. „Value”- und „Momentum”-Faktoren bietet.

Das Quantitative-Equity-Team bietet zudem eine Conservative-Equities-Strategie auf Basis eines aktiven „Low-Volatility”-Ansatzes, der auch „Value”- und „Momentum”-Faktoren berücksichtigt. Diese Strategie strebt bei deutlich geringerem Verlustrisiko ebenso risikoadjustierte Renditen gegenüber dem Markt an.

Unser Credit-Team managt eine breit diversifizierte Strategie für Unternehmensanleihen aus Schwellenländern. Wir verwenden dabei dieselbe bewährte Anlagestrategie wie bei unseren Unternehmensanleihen-Portfolios aus Industrieländern und achten bei der Auswahl von Anleihen eher auf die Risikoexposition eines Unternehmens als auf seinen Standort. Der konservative Ansatz der Strategie erzielt seit vielen Jahren attraktive risikoadjustierte Renditen.

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