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Der Schutz der Erde steht bei den Engagement-Themen für 2022 an oberster Stelle

Der Schutz der Erde steht bei den Engagement-Themen für 2022 an oberster Stelle

07-01-2022 | Einblicke
Der Schutz der natürlichen Ressourcen steht angesichts des Strebens nach netto null CO2-Emissionen bei den vier neuen Engagement-Themen von Robeco für 2022 an der Spitze.
  • Carola van Lamoen
    Carola
    van Lamoen
    Head of Sustainable Investing
  • Peter van der Werf
    Peter
    van der Werf
    Engagement Specialist

In aller Kürze

  • Das Thema „Netto null CO2-Emissionen“ stärkt den Trend hin zu einer umfassenderen Dekarbonisierung
  • Fokus auf Management natürlicher Ressourcen und die Nature Action 100 Group
  • Humanitärer Fortschritt wird durch das Thema Diversität und Inklusion abgedeckt. 

Ein starker Akzent liegt auf dem Schutz der endlichen Ressourcen unseres Planeten mittels Dekarbonisierung und Ressourcenmanagement neben der Förderung der humanitären Entwicklung durch mehr Diversität am Arbeitsplatz. Die Themen für das neue Jahr sind „Netto null CO2-Emissionen“, „Management natürlicher Ressourcen: Wasser und Abfall“, „Diversität und Inklusion“ sowie „Nature Action 100“.

Jedes Jahr wählt das Active Ownership-Team von Robeco neue Fokusthemen für den Unternehmensdialog über die nächsten drei Jahre aus. Der Dialog erfolgt mit Unternehmen, in deren Aktien oder Anleihen Robeco investiert ist. Dies hat sich seit vielen Jahren als sehr erfolgreich bei der Verbesserung ihres Abschneidens bezüglich der Aspekte Umwelt, Soziales und Governance (ESG) erwiesen.

Our outlook for SI and engagement themes for 2022
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Webinar: Our outlook for SI and engagement themes for 2022

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1. Netto null CO₂-Emissionen

Das Thema „Netto null CO2-Emissionen“ resultiert aus der Selbstverpflichtung von Robeco, bis 2050 das gesamte verwaltete Vermögen CO2-neutral zu machen. Dies ist Teil umfassenderer internationaler Zusagen, die Ziele des Pariser Klimaabkommens einzuhalten. Diese sollen bis 2100 die globale Erwärmung auf 2 °C oder weniger begrenzen. Dazu ist es erforderlich, dass die Welt bis 2050 CO2-neutral wird.

„Auf dem Klimagipfel COP26 wurde erneut die Notwendigkeit betont, das Anleger ihr Engagement im Hinblick auf netto null CO2-Emissionen verstärken müssen“, sagt Carola van Lamoen, Head of Sustainable Investing bei Robeco. „Dies stellt eine Erweiterung des 2020 beschlossenen Engagement-Themas dar. Es legt den Fokus auf Unternehmen mit hohen CO2-Emissionen, die zwar einige Fortschritte gemacht haben, bei ihrem Übergang zur CO2-Neutralität aber im Rückstand sind.“

„Einbezogen werden Unternehmen, bei denen unser Ampelsystem „gelb“ anzeigt, während „rot“ Unternehmen sind, bei denen ein Scheitern des Übergangs droht. Sie werden anschließend für einen intensivierten Klimadialog im Rahmen des 2021 festgelegten Themas „Acceleration to Paris“ ausgewählt.“

2. Management natürlicher Ressourcen

Der Dialog zum Thema Management natürlicher Ressourcen wird sich auf Unternehmen konzentrieren, bei denen die Steuerung von Wasserverbrauch und Abwasser ein wesentlicher Aspekt ist. Anleger müssen die Menge an Trinkwasser in Betracht ziehen, die zur Herstellung bestimmter Produkte benötigt wird. Oft wird das Wasser an Stellen entnommen, wo es bereits knapp ist, während das Entsorgen giftigen Abfalls ein Problem bleibt.

„Ein Thema, welches die Aspekte Wasser und Abfall sowohl aus Input- als auch Output-Perspektive betrachtet, bietet die Flexibilität, auch im Hinblick auf andere vorfallsgetriebene Ereignisse rund um die Nutzung natürlicher Ressourcen in Dialog zu treten“, sagt Peter van der Werf, Senior Manager for Engagement.

„Wasser und Abfall sind kritische Faktoren, welche die Belastbarkeitsgrenzen des Planeten betreffen. Für Unternehmen und Investoren gleichermaßen verschärfen sich die umweltbezogenen Auflagen. Dieses Engagement-Thema legt den Fokus auf Unternehmen, die mit Umweltproblemen konfrontiert sind – darunter die Rohstoffgewinnung im Meeresboden und an Land, Emissionen von Perfluoralkoxy-Polymeren (PFA), Wasserknappheit, agrarchemische Abfälle und Plastikmüll.“

Aktuelle Einblicke zum Thema Nachhaltigkeit
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3. Diversität und Inklusion

Die humanitäre Entwicklung ist ebenfalls elementar für eine nachhaltige und prosperierende Welt. Das betrifft insbesondere das Erschließen der Vorteile verstärkter Inklusion. Dieses Thema baut auf früheren Anstrengungen auf, was die Förderung von mehr Diversität am Arbeitsplatz betrifft. Angestrebt wird das Erreichen von Gleichberechtigung, insbesondere den Frauenanteil in gehobener Funktionen, einschließlich der obersten Führungsebene betreffend. Außerdem soll sichergestellt werden, dass sich jedermann Gehör verschaffen kann.

„Die Unternehmen spielen eine zentrale Rolle bei der Schaffung von Arbeitsplätzen im Rahmen ihrer Personalstrategie, die sich durch Diversität und Inklusion auszeichnen“, sagt Engagement Specialist Laura Bosch. „Immer mehr spricht dafür, dass die Einbeziehung einer Vielzahl von Auffassungen, Hintergründen und Erfahrungen zur Erreichung langfristig nachhaltiger Renditen beitragen und die Unternehmen in geschäftlicher Hinsicht auf Kurs halten kann.“

„Unser Engagement zielt auf verstärkte Integration der Aspekte Diversität und Inklusion in den Personalstrategien der Unternehmen ab. Dabei werden eindeutige Ziele gesetzt, was die diesbezüglichen Praktiken und Ergebnisse angeht. Wir erwarten von den Unternehmen außerdem, dass sie aussagefähige Daten und Ergebnisse ermitteln und publizieren, welche die Zusammensetzung der Belegschaft, Beförderungen, Neueinstellungen, Halteraten und gleiche Bezahlung betreffen.

4. Nature Action 100

Das letzte Thema ist eine neue Kooperation zum Schutz der natürlichen Umwelt und der Millionen von Tier- und Pflanzenarten auf dem Land und im Wasser, von denen viele durch menschliche Aktivitäten bedroht sind. Dieses Thema baut auf früheren Anstrengungen bezüglich Biodiversität auf und nimmt sich die Zusammenarbeit von Climate Action 100+ mit anderen Investoren zum Vorbild. Robeco ist einer der führenden Assetmanager, welche die Entwicklung dieser neuen Kooperation vorantreiben. 

„Laut dem IPBES Global Assessment Report on Biodiversity and Ecosystem Services sind bis 2050 rund 25 % aller Arten auf der Erde vom Aussterben bedroht. Das entspricht ungefähr 1 Million Pflanzen- und Tierarten“, sagt Peter van der Werf. „Bis zum Ende dieses Jahrhunderts sind 50 % oder mehr aller Arten bedroht.“

„Dieses Engagement ist Teil eines globalen Kooperationsprogramms, das sich auf die Ergebnisse von Climate Action 100+ stützt. Der Fokus dieses Engagements wird auf Landlebewesen sowie Arten in Süß- und Salzwasser liegen. Wir wollen die wechselseitigen Abhängigkeiten und die möglichen Auswirkungen auf die Biodiversität im Zuge von Abholzung, Überfischung und Umweltverschmutzung angehen.“ 

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