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Robeco High Yield Bonds: Mehr bekommen, als man bezahlt

Robeco High Yield Bonds: Mehr bekommen, als man bezahlt

02-03-2016 | Einblicke

Im volatilen Markt für High Yield-Anleihen muss der Investmentprozess des Robeco High Yield Bonds-Fonds seine Stärke unter Beweis stellen. Morningstar ist überzeugt, dass er das auch kann: „Aufgrund seines stabilen und erfahrenen Managementteams, seiner guten Erfolgsbilanz und niedrigen Kosten verdient dieser Fonds ein Silber-Rating von Morningstar.”

  • Sander  Bus
    Sander
    Bus
    Co-head Credit team

In aller Kürze:

  • Es ergeben sich Anlagechancen, und zwar insbesondere in angespannten Märkten
  • Der Robeco High Yield Bonds-Fonds ist geringeren Verlustrisiken ausgesetzt als vergleichbare andere Fonds
  • Der Investmentprozess bietet beträchtliche Freiheit

Am High Yield-Markt gibt es zurzeit sehr viele Pessimisten. Die Volatilität wird durch die jüngsten Befürchtungen über eine US-Rezession, die anhaltende Sorge über Chinas Wirtschaftswachstum und die daraus resultierenden niedrigen Öl- und Rohstoffpreise genährt. Es gibt sicherlich Probleme, aber einige davon sind eher eine Frage der Wahrnehmung. „In manchen Segmenten des High-Yield-Markts sind deutliche Schwächeanzeichen zu erkennen. Insgesamt kann die Anlageklasse Anlegern aber solide Renditen bieten, vorausgesetzt, sie verfolgen einen vorsichtigen und fokussierten Ansatz”, meint Sander Bus, Portfoliomanager des Robeco High Yield Bonds-Fonds. „Es ergeben sich Anlagechancen, und zwar insbesondere in angespannten Märkten. Der High Yield-Markt ist ein langfristiger Markt. Anleger müssen die Nerven behalten und sollten sich nicht durch die tägliche Volatilität abschrecken lassen.”

Der Investmentprozess hat sich bewährt

Jetzt ist ein günstiger Zeitpunkt für den der Bottom-up-Methode folgenden Investmentprozess des Robeco High Yield Bonds-Fonds, um sich wie schon in der Vergangenheit zu bewähren. Der Fonds hat sein risikobereinigtes Marktengagement oder Beta in der festen Überzeugung, dass geduldige Anleger mit positiven Erträgen belohnt werden, auf einen übergewichteten Wert von 1,1 erhöht. Ein Beta-Koeffizient von über 1 bedeutet, dass sich der Fonds stärker bewegt als der Markt. Wenn es am Markt also abwärts geht, fällt der Fonds noch stärker. Wenn sich der Markt dagegen nach oben bewegt, legt der Fonds noch stärker zu.

„Wir halten aktiv Ausschau nach günstigen Gelegenheiten in Sektoren, in denen sich die Stimmung und das Managementverhalten zugunsten von Anleiheinhabern verändern”, sagt Bus. „Wir sind dabei, unsere Untergewichtung im Energie-, Metall- und Bergbausektor zu reduzieren, indem wir Anleihen von Unternehmen kaufen, die nach unserer Einschätzung überleben dürften und die in letzter Zeit durch die schwachen Trends in ihren Sektoren nach unten gezogen wurden. In Anleihen von Emittenten mit schlechterer Bonität sind wir allerdings nach wie vor untergewichtet.”

„Im Metall- und Bergbausektor sind wir auf eine leichte Übergewichtung umgestiegen, weil der Konsens nach unserer Überzeugung inzwischen zu pessimistisch ist und sich die Metallpreise anscheinend stabilisieren. Generell geht es darum, diejenigen Unternehmen zu finden, die über eine ausreichende Kapitalausstattung verfügen, um den Sturm überstehen zu können. Im Metall- und Bergbausektor sehen wir einzelne Unternehmen, die ihre Bilanzen aktiv durch den Abbau von Schulden stärken. Auch wenn dies Aktienanlegern nicht gefällt, begünstigt diese Entwicklung Anleiheinhaber wie uns.”

Nach Aussage von Bus ziehen im High-Yield-Segment mit CCC-Rating außerdem die schwächsten Unternehmen die übrigen nach unten. Lange Zeit war der Fondsmanager in Emittenten mit CCC-Rating unter- und in solchen mit einem Rating von B und darüber übergewichtet; denn er ist überzeugt, dass der für die Risiken in diesem riskanten Segment des High Yield-Markts gebotene Ausgleich im Allgemeinen unzureichend ist. „Aber zum ersten Mal seit langer Zeit sehen wir jetzt Wertpotenzial bei bestimmten CCC-Anleihen, deren Kurse sich auf einem aus fundamentaler Sicht nicht gerechtfertigten Niveau bewegen. Insgesamt bleiben wir bei unserer Präferenz für Qualität, und auch hier geht es um konkrete Anlagechancen bei bestimmten Unternehmen.”

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Mehrwert in steigenden und fallenden Märkten erzielen

Der von Sander Bus verfolgte konsequente Ansatz hat den Morningstar-Analysten Niels Faassen überzeugt, den Robeco High Yield Bonds-Fonds mit einem „Silber”-Rating auszuzeichnen. Dies bedeutet, dass der Fonds nach Faassens Erwartung im Verlauf eines Konjunkturzyklus insgesamt strukturell höhere Renditen erzielen wird als vergleichbare Fonds und/oder der Referenzindex.

„Bus konzentriert sich auf das obere Segment des High Yield-Markts und verfolgt einen konservativen Ansatz. Er ist aber in der Lage, in steigenden wie fallenden Märkten Mehrwert für Anleger zu generieren”, sagt Faassen. „Es ist interessant abzuwarten, was Bus im Hinblick auf Energieunternehmen tun wird. Lange Zeit hatte er eine pessimistische Einschätzung zum Energiesektor mit seinen hoch verschuldeten Unternehmen. Unserer Meinung nach besitzt der Fonds ein solides Risikomanagement und folgt einem klar geregelten Investmentprozess.”

„Wir begrüßen es, dass die Manager in ihren eigenen Fonds investieren”

Laut Faassen ist Bus nicht zu großen Anstrengungen bereit, um Renditen zu generieren. „Das Verlustrisiko ist beim Robecos High Yield Bonds-Fonds niedriger als bei anderen Fonds, und er erreicht in steigenden wie auch in fallenden Märkten eine gute Performance, vor allem durch eine gelungene Einzeltitelauswahl nach der Bottom-up-Methode. In einem Zeitraum von zehn Jahren hat der Robeco High Yield Bonds-Fonds eine annualisierte Rendite von 5,71 %1 erreicht und damit die Performance seines Vergleichsindex (Barclays US Corp. HY & Pan Eur. HY. ex Financials) geringfügig (um 27 Basispunkte) und die Morningstar-Kategorie (globale High-Yield-Anleihen - kursgesichert in EUR) deutlich übertroffen (um 137 Basispunkte). Eine wirklich beachtliche Wertentwicklung, wenn man die hohen Transaktionskosten am High-Yield-Markt und die Tatsache berücksichtigt, dass die Renditen des Fonds mit einem Index verglichen werden, bei dem es keine Transaktionskosten gibt.”

Der Investmentprozess lässt den Fondsmanagern von Robeco einige Freiheit. So können sie außerhalb des Referenzindex Positionen in Investment-Grade-Anleihen, Papieren aus dem Finanzsektor und Asset-Backed Securities aufbauen. Bus: „Der Anteil von Anleihen aus dem Finanzsektor ist mit ca. 4 % des Fondsvolumens per Ende Januar gering, und wir investieren nur in Banken mit höherer Bonität. Das ist eine großartige Ergänzung für das Portfolio im Hinblick auf die Diversifizierung und trägt zur Verbesserung der Performance bei.” Für Faassen ist diese Freiheit wegen des grundsoliden Risikomanagements und der langfristig bewährten Strategie des Fonds kein Problem.

Langjährige Erfahrung und niedrige Kosten

Morningstar hat eine hohe Meinung vom leitenden Fondsmanager Sander Bus und von dessen Co-Manager Roeland Moraal. „Beide sind sehr erfahrene Fondsmanager und betreuen diesen Fonds schon seit mehr als zehn Jahren. Bus ist sogar von Anfang an dabei, also seit 1998. In der Morningstar-Kategorie High-Yield-Anleihefonds gehört er zu den am längsten tätigen Managern” merkt Faassen an. „Wir sind erfreut darüber, dass die Zahl der Analysten mit der Zunahme des verwalteten Vermögens Schritt hält. Und wir begrüßen, dass die Fondsmanager in ihren eigenen Fonds investieren. Unserer Meinung nach haben wir dadurch eine stärkere Angleichung der Interessen von Anlegern und Fondsmanagern sichergestellt.”

Die laufenden Gebühren von schätzungsweise 0,67 %2 für Robecos High Yield Bonds-Fonds sind gemessen am Mittelwert von 0,85 % für ähnliche, nicht rabattierte Fonds in der Morningstar-Kategorie „Globale High-Yield-Anleihen – kursgesichert in EUR” niedrig. Faassen: „Der Fonds gehört zu den preisgünstigsten der Kategorie, was Robeco Global High Yield Bonds einen wichtigen Vorteil gibt. In diesem Fall haben die niedrigen Gebühren nichts mit der Qualität zu tun – man bekommt mehr, als man bezahlt.

Wenn man ihn danach gefragt, sagt Faassen, dass es schwierig ist, auf negative Aspekte des Robeco High Yield Bonds-Fonds hinzuweisen. Der Fonds schneidet gut ab in puncto Managementteam, Investmentprozess, Performance und Kosten. „Es ist erfreulich, dass ein Fonds von so hoher Qualität, mit soviel Erfahrung und einer nachweislichen Erfolgsbilanz so stabil ist. Der Robeco High Yield Bonds-Fonds gehört zu unseren bevorzugten Fonds in der Kategorie globale High-Yield-Anleihen.”

1Quelle: Nettorendite für die Robeco FH EUR-Anteilklasse auf Basis des Nettoinventarwerts in EUR. Der Wert von Geldanlagen kann schwanken. Die in der Vergangenheit erreichten Ergebnisse stellen keine Garantie für die Zukunft dar.
2Nicht rabattierte Anteilklasse Robeco FH EUR

Morningstar-Rating für Robeco High Yield Bonds FH EUR

**** (Stand Oktober 2015)

Morningstar-Analystenrating für Robeco High Yield Bonds FH EUR
Silber (Stand Oktober 2015)

Prozess: positiv
Performance: positiv
Personal: positiv
Muttergesellschaft: neutral
Preis: positiv

Morningstar ist ein unabhängiges Unternehmen. Es verwendet zwei verschiedene Methoden für die Analyse und Bewertung von Investmentfonds: Die erste ist quantitativer Art und basiert auf historischen Renditen (Ergebnis ist das auch als „Sterne-Rating” bekannte Morningstar-Rating). Die zweite Methode ist qualitativer Art und konzentriert sich auf verschiedene Eigenschaften eines Fonds (das Morningstar-Analystenrating).

Das Morningstar-Rating basiert auf einem automatischen Prozess und verwendet eine Skala von ein bis fünf Sternen zur Bewertung der historischen Renditen eines Fonds. Diese Renditen werden risikobereinigt und denen vergleichbarer Fonds gegenübergestellt. Fonds, die in einem Zeitraum von mehreren Jahren eine bessere Performance erreichen als andere, vergleichbare Fonds, erhalten vier oder fünf Sterne. Fonds mit einer weniger guten Performance erhalten einen oder zwei Sterne, und diejenigen, die dazwischen liegen, drei Sterne.

Zukunftsgerichtet

Da bei der Vergabe der Sterne nur historische Daten verwendet werden, bezieht sich die Bewertung auf die Vergangenheit und sagt nichts über die zukünftige Performance eines Fonds aus. Hier kommt das Morningstar-Analystenrating ins Spiel, das in die Zukunft gerichtet ist und Faktoren berücksichtigt, die sich auf die zukünftige Performance auswirken. Das Morningstar-Analystenrating wird von einem Analysten nach sorgfältiger Analyse eines Fonds vergeben. Es gibt fünf Stufen: Gold, Silber, Bronze, Neutral und Negativ.

Zur Ermittlung des Analystenratings beurteilt der Morningstar-Analyst die folgenden fünf Aspekte eines Fonds: Personal (Managementteam); Muttergesellschaft (Fondsgesellschaft); Prozess (Investmentprozess); Performance (risikobereinigte Rendite) und Preis (laufende Kosten). Jeder dieser Aspekte wird als positiv, neutral oder negativ bewertet.

Ausgehend von der Gesamtanalyse vergibt der Analyst ein positives (Gold, Silber oder Bronze), neutrales (Neutral) oder negatives Rating (Negativ). Mit „negativ” bewertete Fonds weisen eine niedrige Punktzahl bei einem oder mehreren der fünf Aspekte auf. Bei einem neutralen Rating ist der betreffende Morningstar-Analyst überzeugt, dass der Fonds gegenwärtig weder negativ noch positiv aus der Reihe fallen wird. Von Fonds auf den „Medaillenrängen” Gold, Silber und Bronze wird erwartet, dass sie strukturell betrachtet auf lange Sicht generell höhere Renditen erzielen werden als vergleichbare Fonds und/oder der Referenzindex. Das sind die Gewinner der Zukunft.

Unter Beobachtung
Ein Fonds kann auch den Status „unter Beobachtung” haben. Ein Morningstar-Analyst wird einen Fonds „unter Beobachtung” stellen, wenn es größere Veränderungen im Fonds selbst oder bei der Fondsgesellschaft gibt, also bspw. den Weggang eines Fondsmanagers. Der Analyst beurteilt dann, ob sich die Veränderungen auf die Anlagephilosophie auswirken, und wird sein Rating ggf. anpassen.

Wichtige rechtliche hinweise

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